Die 15 besten Mixed-Reality-Erfahrungen für Quest 2 & Quest Pro

Die 15 besten Mixed-Reality-Erfahrungen für Quest 2 & Quest Pro

Mixed Reality beschreibt den fließenden Wechsel zwischen Virtual und Augmented Reality: Schon auf der Quest 2 gibt es faszinierende Mixed-Reality-Apps, die VR und AR unterstützen.

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Die Quest Pro macht den AR-Modus von Quest 2 durch farbige 3D-Video-Durchsicht noch überzeugender. In dieser Liste findet ihr die besten Mixed-Reality-Apps, die auch als Passthrough-AR oder Augmented VR bezeichnet werden (siehe Exkurs).

Viele der Apps waren schon vor dem Start der Quest Pro für die Schwarz-Weiß-Kameradurchsicht von Quest 2 verfügbar. Manche der experimentellen Apps sind vorerst nur im Sidequest-Store erhältlich und benötigen zur Installation einige zusätzliche Schritte (zum Sideloading- und Sidequest-Guide).

Blaston

Die bewegungsintensiven futuristischen Online-Duelle in Blaston (Test) gehörten schon in ihrer Urfassung zu den besten VR-Spielen. Zwei Zukunftssportler decken einander mit leuchtenden Projektilen ein und weichen wie in Zeitlupe aus. Das Spiel setzt komplett auf Körpersteuerung und ist daher auch physisch fordernd.

Im Dezember 2021 offenbarte ein Update das Potenzial der Mixed Reality. Statt den Zuschauerrängen sehen Spielende auf Wunsch glühende Schemen ihrer Wohnung hinter den Podesten.

Allein schon diese einfache Umsetzung schafft viel mehr Sicherheit beim schnellen Ausweichen. So kollidiert niemand versehentlich mit Lampen oder prügelt auf den Fernseher ein. Mit der Quest Pro könnte das noch überzeugender aussehen, wie Resolution Games obiger Trailer eines geplanten Updates zeigt.

Blaston könnt ihr hier kaufen:

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Quest Store Quest, Quest 2, Quest Pro 19,99 Euro

BlockVerse

BlockVerse von Running Pixel bringt zwar nicht Minecraft in euer trautes Heim, aber ein kleines AR-Klötzchenspiel mit ähnlichen Mechaniken. Der Clou an der Sache: Ihr grabt oder sprengt digitale Löcher in euren realen Fußboden. Selbst der folgende Sprung in die Grube ist überraschend glaubwürdig umgesetzt. So erforscht ihr virtuelle Höhlensysteme unter eurer Wohnung.

Auch im Zimmer selbst könnt ihr Blöcke, Pflanzen und mehr aufbauen. Hinzu kommt ein freier Editor in der „VR World“ sowie der Survival-Modus „Zombieland“, in dem ihr angriffslustige Untote abwehrt.

BlockVerse könnt ihr hier kaufen:

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Quest Store (App Lab) Quest, Quest 2, Quest Pro 9,99 Euro

Contour

Einfach, aber nützlich: Die App Contour legt transparente Zeichen-Schablonen über die reale Welt. So malen selbst Nutzer:innen mit zwei linken Händen traumhaft verschnörkelte Kunstwerke in die reale Welt. Das kann zum Beispiel auf einer Tafel geschehen, für eine schicke Tageskarte im Restaurant.

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In der Demo empfiehlt Entwickler „dehats“ als Vorlagen png-Dateien mit 1.000 mal 1.000 Pixeln und großen schwarzen oder weißen Rändern. So entsteht ein Bild von rund 50 mal 50 Zentimetern. Feedback zur kostenlosen Sidequest-Demo soll in zukünftige Weiterentwicklungen einfließen.

Contour Demo könnt ihr hier herunterladen:

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Sidequest Quest 2, Quest Pro kostenlos

Cubism

Der 3D-Knobler Cubism von Thomas Van Bouwel gehört zu den besten Handtracking-Erfahrungen auf der Quest 2, ist aber auch mit Controllern gut spielbar. Ihr greift verschiedenfarbige 3D-Puzzlesteine und setzt sie zu einer vorgegebenen Form zusammen, die als transparente Schablone erscheint.

Seit einem Update schweben diese Objekte auf Wunsch sogar vor eurer echten, von den Kameras eingefangenen Umgebung. Die Passthrough-Einbindung bleibt zwar simpel, der Austausch des schlichten grauen Hintergrunds mit dem Kamerabild passt aber gut zum Spiel.

So seid ihr stets eurer Umgebung gewahr und könnt entspannt Tee trinken, ohne Gefahr, etwas zu verschütten. Die Helligkeit und der Kontrast des Videobilds kann angepasst werden, außerdem könnt ihr eure Hände virtuell hervorheben.

Cubism könnt ihr hier kaufen:

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Quest Store Quest, Quest 2, Quest Pro 9,99 Euro

Custom Home Mapper

Lust auf einen Tapetenwechsel ohne teure neue Möbel? Der Custom Home Mapper von CuriousVR verwandelt gleich mehrere Zimmer in eine verpixelte Retro-Welt, einen glühenden Fantasy-Tempel voller Säulen oder einen Kaktusgarten.

Zunächst markiert ihr sämtliche Wände und Möbel mit transparenten Rechtecken, die kurz danach andere Oberflächen bekommen. Nach zahlreichen Updates zeigen derzeit zehn kurze Arcade-Spiele mit Multiplayer-Unterstützung das Potenzial von XR-Gaming.

Ihr schießt etwa kleine Raumgleiter oder lebensgroße Schwertkämpfer ab und schlagt euch dabei hinter Bett und Kommode in Deckung. Ball-, Kletter und Balance-Spiele sind ebenfalls vertreten. Verwinkelte Flure werden hier zum Minigolfkurs mit automatisch generierten Hindernissen.

Custom Home Mapper könnt ihr hier kaufen:

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Itch.io Quest, Quest 2, Quest Pro 7,99 US-Dollar, auf Wunsch auch mehr

Demeo

Der VR-Rollenspiel-Hit Demeo (zum Test) bekam zum Start der Quest Pro ein kostenloses „Mixed Reality Update“. Nutzende von Quest Pro oder Quest 2 platzieren das virtuelle Spielbrett zu Beginn einer Runde auf einer echten Unterlage und sehen rundherum das Bild der realen Umgebung.

So wird der gemütliche Wohnzimmertisch zum Rollenspieltisch im Pen-and-Paper-Stil, auf dem die virtuellen Kerker zum Leben erwachen.

Bereits die ursprüngliche VR-Version von Demeo wurde vielfach als VR-Spiel des Jahres ausgezeichnet, und im AR-Bereich ist das Demeo-Studio Resolution Games ebenfalls vorn dabei: Der geplante AR-Taktik-Shooter Spatial Ops zum Beispiel verwandelt Büroflure in eine Lasertag-Arena.

Demeo könnt ihr hier kaufen:

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Quest Store Quest, Quest 2, Quest Pro 29,99 Euro

Dungeon Maker

In Dungeon Maker von Field of Vision werdet ihr zu eurem eigenen Henker: Mit der kostenlosen App platziert ihr tödliche Fallen auf einem kleinen Parcours. Plötzlich erscheint eine tiefe Stachelgrube im Boden oder eine Axt pendelt über dem Sofa.

Die „Dungeon-Bausteine“ reichen vom Kriechtunnel über Tür und Schlüssel bis hin zur animierten Lava. Wände, Möbel und Ränder des Spielfelds lassen sich mit einfach platzierbaren und skalierbaren Steinblöcken verkleiden. Oder ihr platziert eine Tarnbox, um dahinter aufgestellte Fallen unsichtbar zu machen.

Auf der Quest 2 hilft die etwas grobe Schwarzweiß-Darstellung der Quest 2 sogar dabei, die Existenz einer tiefen Grube im Wohnzimmer weniger infrage zu stellen. Auch die reale Umgebung wirkt auf diese Weise nämlich ein wenig ungewohnt.

Dungeon Maker könnt ihr hier herunterladen:

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Quest Store (App Lab) Quest, Quest 2, Quest Pro kostenlos
Sidequest Quest, Quest 2, Quest Pro kostenlos

Figmin XR

Ausgesprochen kreativ wird es in Figmin XR vom Studio Overlay, das zunächst für die Magic Leap erschien. Die Umsetzung für Metas Headsets kam zum Launch der Quest Pro am 25. Oktober und reichert das Haus um vielfältige Dekorationen an.

Bereits animierte, räumlich verankerte 2D-Objekte hauchen der Welt Leben ein, etwa mit tanzenden Zombies hinter dem Fenster oder Comic-Augen auf dem Obst. Noch spannender ist freilich das räumliche Zeichnen und Modellieren, das auf dem Open-Source-Malprogramm Tilt Brush aufbaut.

Ein Modellimport erfolgt von Sketchfab, Giphy oder direkt aus YouTube-Videos. Weitere Höhepunkte sind ein vollwertiger Physik-Editor, ein Voxel-Editor sowie verschiedene Möglichkeiten, Inhalte von Nutzer:innen zu finden und zu veröffentlichen.

Figmin XR könnt ihr hier kaufen:

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Quest Store Quest 2, Quest Pro 19,99 Euro

Gravity Lab

Die Murmelbahnen Marke Eigenbau in Mark Schramms Gravity Lab wirken wie gemacht für das im Februar erschienene Passthrough-Update. Seitdem kullern und fliegen die Murmeln nicht nur durchs virtuelle Labor.

Auch in echten Räumen prallen die Kugeln physikalisch erstaunlich korrekt von Hindernissen wie dem Schreibtisch, Schränken oder Sesseln ab, bevor sie idealerweise ins Ziel rollen. Neun Levels stehen für den neuen Modus zur Verfügung.

Ein wichtiges Werkzeug sind flache Platten, um den Kugelweg abzulenken, nachdem sie aus der Kanone fliegen. Gebogene Tunnels, Motoren, Laser und Portale spielen ebenfalls eine Rolle. Der Denkspiel-Oldie „The Incredible Machine“ lässt grüßen.

Gravity Lab könnt ihr hier kaufen:

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Quest Store Quest, Quest 2, Quest Pro 14,99 Euro

Hauntify Mixed Reality

Der Jumpscare als AR-Spiel – so lässt sich Hauntify Mixed Reality vermutlich am besten auf den Punkt bringen. Hier jagen Schreckgespenster Spielende durch mehrere Räume, die sogar in unterschiedlichen Stockwerken liegen können. Andere Geister ruft ihr per Beschwörung herbei. Das Ziel ist, verstreute Relikte zu sammeln, Geistwesen anzulocken und auszutreiben.

Mit Requisiten lässt sich das Horror-Spiel an den eigenen Geschmack anpassen. Da sich die Einrichtung der Räume ein wenig knifflig gestalten kann, empfiehlt das Studio Virtual Go einen Blick in die Beschreibung sowie eine Video-Anleitung zu Hauntify Mixed Reality auf Youtube. Mit FPS Enhanced Reality hat das Team seit Oktober auch einen Shooter mit ähnlichem Konzept im Angebot.

Hauntify Mixed Reality könnt ihr hier kaufen:

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Quest Store (App Lab) Quest, Quest 2, Quest Pro 4,99 Euro
Itch.io Quest, Quest 2, Quest Pro 4,99 US-Dollar

I Expect You To Die: Home Sweet Home

Die charmanten Escape-Room-Spiele der Reihe I Expect You To Die bekommen einen AR-Ableger – oder besser gesagt eine kostenlose AR-Mini-Mission. Ihr könnt sie seit dem 25. Oktober kostenlos herunterladen und ein gefährliches Escape-Szenario im eigenen Zuhause erleben.

Nachdem ihr in einer Kiste aus einem medizinischen Labor geschmuggelt wurdet, müsst ihr als Geheimagent im Home-Office Dr. Zors finstere Pläne durchkreuzen. Eine Röntgensicht offenbart verborgene Objekte in den Wänden. In der Lieferbox und im Zimmer erwarten Freizeitagenten rätselhafte Apparaturen, Elektro- und Säurefallen oder auch Mecha-Insekten.

Das Designen der Mission sei ganz anders abgelaufen als bei VR-Leveln, erklärt Project Director Ryan Hall von Schell Games. In der vertrauten Umgebung spielten schließlich auch Erfahrungswerte eine Rolle.

I Expect You To Die: Home Sweet Home könnt ihr hier herunterladen:

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Quest Store Quest 2, Quest Pro kostenlos

Pianovision

Mit Pianovision von Zac Reid nehmt ihr digitale Klavierstunden, bei denen virtuelle Noten auf die Tasten eines realen MIDI-Keyboards treffen. Die im Early Access erhältliche Klavier-Software filmt eure Hände auf den realen Tasten und zeigt euch mittels dynamischer Noten, welche Taste ihr wann anschlagen müsst. Mittlerweile könnt ihr auch MIDI-Keyboards direkt an die Quest anschließen, sofern ihr das passende USB-Kabel parat habt (meist USB-B zu USB-C).

Wer kein Keyboard besitzt, erstellt sich einfach ein virtuelles, das per Augmented Reality ins Bild eingeblendet wird. Des Weiteren bietet Pianovision digitale Notenblätter und soziale Modi zum gemeinsamen Musizieren.

Pianovision könnt ihr hier herunterladen:

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Quest Store (App Lab) Quest, Quest 2, Quest Pro kostenlos mit In-App-Käufen

Reality Browser

Der vom Firefox inspirierte Reality Browser von Transcend XR verschafft der Mixed Reality mehr praktischen Nutzwert, obgleich noch nicht so viele Komfort- und Sicherheitsoptionen zur Verfügung stehen wie beim Desktop-Vorbild. Passend zum Namen, könnt ihr Browser-Fenster im realen Raum verteilen. Dort schweben sie dann fest verankert.

Praktische Funktionen sind das Platzieren des Twitter-Feeds auf dem Schreibtisch oder das Aufziehen eines riesigen Youtube-Screens in Kinogröße. Ebenfalls möglich sind virtuelle Bildschirme an der Decke.

Reality Browser könnt ihr hier herunterladen:

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Quest Store (App Lab) Quest, Quest 2, Quest Pro kostenlos

The World Beyond

Metas offizielle Demo zu Passthrough-Funktionen ist nur wenige Minuten kurz. Sie gehört aber zu den saubersten, grafisch aufwendigsten Apps, die von Metas „Presence Platform“, einer Sammlung von Entwicklerwerkzeugen, Gebrauch machen.

Sie umfassen die Passthrough-Nutzung, Spatial Anchors (dauerhafte Verankerung virtueller Gegenstände im physischen Raum) sowie Scene Understanding für räumliche Einordnung und Verdeckung.

Ein wichtiger Teil der Demo ist ein kleines Knuddel-Alien, mit dem ihr ein wenig interagieren und es streicheln könnt. Mit der Multifunktionspistole lasst ihr gefundene Kügelchen von echten Wänden und anderen Objekten abprallen.

Der eindrucksvollste Teil der Demo ist, wenn ihr auf Knopfdruck die Decke oder Wände des realen Raums verschwinden lasst. Dahinter eröffnet sich ein beschaulicher Wald, in den ihr euren neuen kleinen Freund auf Kugelsuche schickt.

The World Beyond könnt ihr hier herunterladen:

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Quest Store (App Lab) Quest, Quest 2, Quest Pro kostenlos

Wooorld

Wenn der Tourist nicht zum Ausflugsziel kommt, kommt das Ausflugsziel eben zum Tourist, zumindest in der App „Wooorld“ vom gleichnamigen Studio. Weltenbummler holen sich seit dem 25. Oktober eine räumliche Karte ihres Sehnsuchtsortes auf den Tisch. Handelt es sich um eine Großstadt, ragen plötzlich Wolkenkratzer in den Raum, die sich per Handtracking verschieben oder heranzoomen lassen. So können sie die komplette Welt erkunden – ähnlich wie im grandiosen Google Earth VR. Die Entwickler:innen erwähnen hunderte detailreich ausgearbeitete Städte, architektonische Höhepunkte und Urlaubsorte.

Mehrerer Spieler:innen können zudem online gemeinsam mit ihren Avataren über einem Ort schweben, um mittels Notizen einen Plan für einen echten Besuch auszuarbeiten. Auch Ratespiele der Marke „wo bin ich“ sind enthalten. Hinzu kommen 360-Grad-Bilder von Google Street View, die als Hintergrund eingebunden werden können.

Wooorld könnt ihr hier herunterladen:

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Quest Store Quest 2, Quest Pro 14,99 Euro
Quest 2 & Quest Pro bestellen

Meta Quest 2 und Quest Pro wird in Deutschland noch nicht verkauft, ihr bekommt sie aber problemlos über Amazon Frankreich. Tipp: Rechtsklick auf die Webseite und “Übersetzen” wählen.

Quest Pro
256 GB Amazon

Exkurs: Mixed Reality und das Marketing

Der Begriff Mixed Reality wird seit Jahren in verschiedenen Kontexten für das Marketing verwendet. Anfangs bezeichnete Microsoft die Augmented-Reality-Brille Hololens als „Mixed-Reality-Brille“, letztlich mit der Begründung, dass sie eine hochwertigere Form der Augmented Reality biete. Das ist Nonsens, da Augmented Reality nicht bei einer bestimmten Qualitätsstufe endet. Wahrscheinlicher ist, dass sich der Konzern vom durch Google Glass leicht abgegriffenen Augmented-Reality-Begriff absetzen wollte. Auch Magic Leap sprang auf den Mixed-Reality-Zug auf.

Microsofts Marketing-Abteilung trieb das Spiel noch ein wenig weiter und bezeichnete Windows-VR-Brillen als Mixed-Reality-Brillen. Die Begründung: Das integrierte Trackingsystem orientiere sich in der echten Welt. Nun ja.

Jetzt gehen die Hersteller dazu über, Passthrough-AR oder Augmented VR, also die Kameradurchsicht in VR-Brillen, als Mixed Reality zu bezeichnen, wahrscheinlich ebenfalls, weil der Begriff schlicht klangvoller, bekannter und somit besser vermarktbar ist.

Bei MIXED haben wir uns in den letzten Jahren stets am Reality–virtuality continuum“ des Interface-Forschers Paul Milgram orientiert. Das sieht die Mixed Reality als Kontinuum vor, in dem die einzelnen Technologien wie VR, AR oder Passthrough AR existieren.

Die Mixed Reality nach Milgram and Kishino (1994). Bild: VRODO

Die Mixed Reality nach Milgram (1994). Bild: MIXED

Ein Gerät oder eine Software, die dieses gesamte Spektrum abdecken kann, könnte man folglich als Mixed-Reality-Gerät oder -Software bezeichnen. Drückt man ein Auge zu, könnte das für Geräte wie Quest Pro gelten (hier fehlt eigentlich Durchsicht-AR, es gibt nur Video-AR).

Wer tiefer in das Thema einsteigen will, das uns seit Jahren immer wieder begleitet (danke, Microsoft), kann unsere Diskussion im MIXEDCAST #168 anhören.