HTCs Krise resultiert in weiteren Entlassungen.

Laut des taiwanesischen Nachrichtendienstes Digitimes sowie der Newsseite Liberty Times plant HTC weitere Entlassungen. Wie viele Angestellte ihren Job verlieren und in welchem Zeitraum die Entlassungen vorgesehen sind, ist nicht bekannt. Laut Digitimes will HTC weiter in Smartphones, VR und Blockchain investieren.

HTCs Schrumpfung geht somit weiter: Im Januar 2018 wanderten rund 2.000 Angestellte der Smartphone-Sparte zu Google ab. Dort arbeiten sie an Googles Pixel-Smartphones. Rund 1,1 Milliarden US-Dollar erhielt HTC im Gegenzug.

Im Februar 2018 legte HTC die Smartphone-Sparte und das Virtual-Reality-Geschäft organisatorisch zusammen. Im Sommer 2018 wurden weitere 1.500 Angestellte entlassen. Die Umsätze von HTC sanken zuletzt immer weiter, seit vier Jahren schreibt das Unternehmen rote Zahlen.

Was wird aus HTCs VR-Strategie?

Das Ruder herumreißen soll HTCs neuer CEO Yves Maitre, der im September startete und seine Vorgängerin Cher Wang ablöste. Maitre kritisierte unmittelbar nach Start den aus seiner Sicht zu frühen Einstieg von HTC ins VR-Geschäft.

Der VR-Markt wachse “eindeutig nicht so schnell”, wie HTC es erwartet habe. Frühestens in fünf Jahren könne das Geschäft mit XR-Technik bei HTC jenes mit Smartphones übertreffen.

Im November verkündete dann Rikard Steiber seinen Abschied zum Jahresende, er ist langjähriger Leiter von HTCs Vertriebsplattform Viveport. Sein Abgang, so Steiber, sei das Resultat eines Gesprächs mit Maitre, der ihm verdeutlicht habe, dass HTC in ein neues Kapitel starte.

HTCs neue VR-Brille Vive Cosmos (Tests) kam nach dem Marktstart im Oktober aufgrund technischer Mängel schlecht aus dem Startblock, musste reichlich Kritik einstecken und hat mit Valve Index (Tests) und Oculus Rift S (Tests) starke Konkurrenz sowohl im oberen Preissektor als auch in der Budget-Klasse.

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