HTC-Chef Yves Maitre plant langfristig mit XR. Kurzfristig soll das Smartphone helfen.

Seit September leitet mit Yves Maitre ein neuer Geschäftsführer die Geschicke von HTC. Beim Führungswechsel sprach Ex-Chefin Cher Wang von “der nächsten Phase” für HTC, in der Maitre aus den von ihr geschaffenen Wachstumsgrundlagen bei 5G und XR ein lukratives Geschäft formen soll.

Bei einem Tech-Event in den USA sprach Maitre über das angeschlagene Business des einstigen Smartphone-Marktführers. Fehlende Innovationen hätten dafür gesorgt, dass Unternehmen wie Apple, Samsung und Huawei bei Smartphones an HTC vorbeigezogen seien.

Neuer HTC-Chef unzufrieden mit VR-Timing

“Wir haben stattdessen in Innovationen für Virtual Reality investiert”, sagt Maitre. Mit dem Timing ist er unzufrieden: “Ich denke, wir hatten recht, aber zum falschen Zeitpunkt und jetzt müssen wir aufholen. Wir haben einen Fehler beim Timing gemacht.”

Für diesen Fehler bezahle HTC jetzt, sei aber noch immer so aufgestellt, dass es sich erholen könne. Maitre bezieht sich womöglich auf HTCs Deal mit Google: Im September 2017 verkaufte HTC Patente und circa 50 Prozent der eigenen Smartphone-Sparte für rund 1,1 Milliarden US-Dollar an Google. Nach HTCs Angaben fand dieser Deal auch statt, um stärker in XR-Technologie investieren zu können.

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