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Neuer HTC-CEO Maitre: „VR wächst nicht so schnell wie erwartet“

Neuer HTC-CEO Maitre: „VR wächst nicht so schnell wie erwartet“

Der neue HTC-Chef Yves Maitre fürchtet die Konkurrenz von Oculus nicht. Der VR-Markt sei groß genug – auch wenn er langsamer wachse, als erwartet.

Im September zog HTC ob der stetig schwindenden Umsätze die Notbremse: Yves Maitre, zuvor Führungskraft beim Telekommunikationsunternehmen Orange, ersetzte die bisherige Chefin Cher Wang. Wang leitete HTC seit 2015. Bei Orange war Maitre verantwortlich für den Hardware-Verkauf, mobile Dienste und Partnerschaften.

Gegenüber Bloomberg Technology äußert sich Maitre erstmals zu HTCs VR-Strategie und der neuen VR-Brille Vive Cosmos: HTCs Gesundung gehe trotz des fallenden Umsatzes und Börsenkurses gut voran. Die ersten Rückmeldungen zu Vive Cosmos von Journalisten und Bloggern seien „sehr, sehr positiv“. Neben XR steht 5G auf Maitres Investitionsplan.

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VR-Markt: HTC will weiter investieren – trotz des langsamen Wachstums

Der VR-Markt wachse zwar „eindeutig nicht so schnell“, wie HTC es erwartet habe. Dennoch seien weitere Investitionen geplant. „Wir sind in einem Tief, aber wir klettern den nächsten Berg nach oben.“

Die neue VR-Brille Vive Cosmos (Tests) sowie der 5G-Hub seien wettbewerbsfähig und HTC nach einem Neustart „zurück im Rennen“.

Mit Oculus sei man zwar im Wettbewerb, Facebooks VR-Marke sei aber nicht der Gegner: Oculus sei ausschließlich im Gaming- und Social-Markt unterwegs. „Der VR-Markt ist sehr groß, wenn man das B2B-Segment betrachtet“, sagt Maitre.

Ganz korrekt ist Maitres Beschreibung der Marktsituation allerdings nicht: Oculus bietet ab November einen Service für Unternehmen an. Und HTC vermarktet die neue VR-Brille Vive Cosmos bislang nur an Spieler.

Beide Unternehmen kommen sich daher sehr wohl in die Quere, wobei Facebook durch extreme Subventionen insgesamt deutlich mehr investiert. Dafür ist HTC in China fast alleiniger Anbieter einer hochwertigen PC-VR-Brille samt angeschlossener Services für Unternehmen und Endanwender.

Quelle: Bloomberg Technology

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