HTC befindet sich wegen des schwächelnden Smartphone-Geschäfts seit Jahren im Sinkflug. Nun zieht die Konzernleitung die Notbremse und gibt die Entlassung eines Fünftels der Belegschaft bekannt. Das Ziel sind schwarze Zahlen.

Die 1.500 betroffenen Mitarbeiter gehören der taiwanesischen Fertigungsabteilung an. Mit der Restrukturierung will das Unternehmen einem offiziellen Schreiben zufolge die “fehlende Rentabilität auffangen”. Mit den Behörden soll ein Sozialplan für die Betroffenen ausgearbeitet werden.

Laut Bloomberg-Journalist Samson Ellis entspricht die Zahl der entlassenen Mitarbeiter rund 22 Prozent der Belegschaft.

Die 1.500 Angestellten kommen zu den ungefähr 2.000 HTC-Mitarbeitern hinzu, die Anfang des Jahres zu Google wechselten. Das taiwanesische Unternehmen hatte Ende 2017 für 1,1 Milliarden US-Dollar Patente und Angestellte an Google verkauft, darunter das für die Entwicklung der Pixel-Smartphones verantwortliche Team.

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