Vor vier Jahren stellte der VR-Spielentwickler Jesse Schell 40 Vorhersagen zum Stand von Virtual Reality in den Jahren 2016, 2020 und 2025 auf. Ein Blick zurück zeigt, was Marktbeobachter sich von der Technologie erhofften und wie groß der VR-Hype kurz vor dem Marktstart der ersten VR-Brillen war. 

Jesse Schell rechnete 2015 noch mit acht Millionen verkauften VR-Brillen für 2016. In diesem Jahr erschienen Oculus Rift, HTC Vive und Playstation VR, die Schell als “Gamer-Brillen” bezeichnete.

Tatsächlich dürften 2016 nicht einmal eine Million Einheiten über die Ladentheke gewandert sein. Dafür sprechen einerseits Steam-Nutzerstatistiken, andererseits der Umstand, dass außer Sony kein Hersteller Verkaufszahlen nennt.

Sony äußerte sich zum ersten Mal im Oktober 2017 und ließ verlauten, dass mehr als eine Million Playstation VR verkauft wurden, also ein Jahr nach Marktstart. Die letzte genannte Zahl ist 4,2 Millionen Einheiten (Stand März 2019). Schell verschätzte sich also erheblich, behielt aber Recht mit der Annahme, dass Playstation VR Marktführer werden würde.

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