Die besten VR-Horrorspiele

Die besten VR-Horrorspiele
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Halloween-Update vom 25. Oktober 2021:

  • Vollständige Überarbeitung
  • Die Reihenfolge ist jetzt alphabetisch
  • Hinzugefügt wurden Cosmodread, Resident Evil 7,The Walking Dead: Saints & Sinners
  • Liste zusätzlicher VR-Horrorspiele hinzugefügt

Nirgends gruselt es sich so schön wie unter der VR-Brille. Wir stellen euch zehn Spiele mit unterschiedlichem Schreck- und Gruselfaktor vor. Von mysteriös bis haarsträubend: In unserer Liste ist für jeden die passende VR-Erfahrung dabei.

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Hinweis: Die folgende Liste ist alphabetisch geordnet.

A Chair in a Room: Greenwater

Plattformen: PC-VR-Brillen, Playstation VR

Ihr findet euch in einer geschlossenen Nervenheilanstalt wieder und müsst schrittweise euer Gedächtnis zurückholen. In Rückblenden erlebt ihr eine verstörende Vorgeschichte und deckt eine unheimliche Verschwörung auf.

In A Chair in a Room vermischt Entwickler Ryan Bousfield verschiedenste Themen und Einflüsse zu einem einzigartigen Horror-Cocktail: das US-Trauma des Hurrikans Katrina, religiöser Wahn, Drogenmissbrauch und menschliche Tragödien.

Das Spiel ist besonders interessant für VR-Nutzer:innen, die einen Spielbereich von mindestens 2,5 auf 2,5 Meter besitzen: In diesem Fall passen sich die zu erforschenden Räume an den eigenen Spielbereich an. Dank der Übereinstimmung von physischem und virtuellem Raum kann man die Räume ohne künstliche Fortbewegung erkunden. Ein großer Immersionsbonus.

A Chair in a Room ist eine der ersten Horrorerfahrungen, die für Virtual Reality erschien und in Sachen Interaktions- und Rätseldesign nicht mehr zeitgemäß. Wer über die Ecken und Kanten des VR-Spiels hinwegsehen kann, erlebt einen haarsträubenden Arthouse-Horror mit Bildern und Szenen, die unter die Haut gehen und die man so schnell nicht mehr vergisst.

Gruselfaktor: 5 / 5
Schockeffekte: 3 / 5

Spieldauer: 3 – 4 Stunden

Alien: Isolation

Plattformen: PC-VR-Brillen

In der bislang besten Videospieladaption der Alien-Marke schlüpft ihr in die Rolle von Lieutenant Ripleys Tochter Amanda und begebt euch auf die Raumstation Sevastopol, die den Flugschreiber der Nostromo beherbergt, dem zerstörten Raumschiff ihrer Mutter.

Als die junge Frau bei der Sevastopol ankommt, findet sie die Station in einem katastrophalen Zustand wieder: Ein Alien treibt sein Unwesen in dem Komplex und töten dessen Bewohner. Im Verlauf der Handlung müsst ihr Mittel und Wege finden, das intelligente außerirdische Wesen zu überlisten. Denn töten könnt ihr es nicht.

Alien: Isolation ist 2014 für 2D-Plattformen erschienen. Dank einer Mods kann man es vollständig in Virtual Reality durchspielen. Die Installation ist simpel: Man muss lediglich eine Datei in den Installationsordner schieben.

Mit der VR-Mod wird Alien: Isolation zu einem der atmosphärischsten, längsten und schönsten VR-Spiele, das euch unter der VR-Brille zittern lassen wird. Die VR-Portierung ist nahezu perfekt, auch wenn sie keine volle Unterstützung für VR-Controller und Handinteraktionen bietet.

Gruselfaktor: 3 / 5
Schockeffekte: 4 / 5

Spieldauer: 16 – 18 Stunden

Cosmodread

Plattformen: Oculus Quest (2), PC-VR-Brillen

Cosmodread wurde vom VR-Veteranen Sergio Hidalgo entwickelt, der mit Dreadhalls schon circa 2013 eines der ersten VR-Horrorspiele schuf.

In Cosmodread strandet ihr auf einem verlassenen Raumschiff, dessen Besatzung spurlos verschwunden ist. Event Horizon und Dead Space lassen grüßen.

Eure Aufgabe besteht darin, den stählernen Koloss zu erkunden und einen Weg zurück zur Erde zu finden. Durch zurückgelassene Nachrichten der Crew rekonstruiert ihr Stück für Stück, was mit der Besatzung passiert ist.

Dass etwas Unheimliches im Gange ist, zeigt sich schon nach wenigen Minuten: Manche Räume sind von einem seltsamen, außerirdischen Gewebe befallen, das sich im Raumschiff auszubreiten scheint. Und das ist erst der Anfang.

Cosmodread ist dem Genre der Roguelites zuzurechnen: Nach jedem Ableben wird das Inventar, die Anordnung der Räume sowie die Verteilung der Gegenstände und Widersacher neu ausgewürfelt. Dadurch generiert jeder neue Durchgang eine neue, unvorhersehbare Handlung. Dies wiederum motiviert viele Stunden über die erste erfolgreiche Flucht hinaus.

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Mehr über das Spiel erfahrt ihr in meinem Cosmodread-Test.

Gruselfaktor: 4 / 5
Schockeffekte: 3 / 5

Spieldauer: 6 – 8 Stunden

Five Nights at Freddy’s: Help Wanted

Plattformen: Oculus Quest (2), PC-VR-Brillen, Playstation VR

Wer sich auch nur im Vorbeigehen mit Horrorspielen beschäftigt, dürfte Five Nights at Freddy’s mit Sicherheit kennen. Der erste Serienteil erschien 2014 für den PC und erreichte dank seiner fiesen Jumpscares rasch Kultstatus auf Youtube. In den nächsten Jahren folgten mehrere Fortsetzungen und Ableger.

Help Wanted ist der erste Teil der Spielereihe, der von Grund auf für Virtual Reality entwickelt wurde. Er hält sich eng an die PC-Originale und überträgt die Spielmechanik mit großem Erfolg in die VR-Brille: Dank optischer Immersion und Handinteraktionen ist Help Wanted das bislang beste, weil furchterregendste Five Nights at Freddy’s.

Doch worum geht es? Man schlüpft in die Rolle eines Nachtwächters, der auf die Hauptattraktion eines Pizzarestaurants aufpassen muss, nämlich überlebensgroße Plüsch-Animatronics. Das Problem: Die Roboter entwickeln in der Nacht ein Eigenleben, wandern ruhelos durch das Restaurant und greifen Menschen an.

Man selbst sitzt in einem Überwachungsraum und verfolgt die Bewegungen der Animatronics mit Überwachungskameras. Ziel ist es, die Nacht unbeschadet zu überstehen.

Five Nights at Freddy’s: Help Wanted konzentriert sich voll und ganz auf Jumpscares und ist daher nicht für jede und jeden geeignet. Mehr über das VR-Spiel erfahrt ihr in meinem FNAF-Test.

Gruselfaktor: 2 / 5
Schockeffekte: 5 / 5

Spieldauer: 2 – 3 Stunden

Here They Lie

Plattformen: Playstation VR

Here They Lie ist mehr als Unterhaltung, es ist eine kompromisslose Arthouse-Erfahrung, die von Filmen wie Erasherhead, Antichrist und Shining inspiriert ist und in VR ihresgleichen sucht.

Ihr schlüpft in die Rolle eines Mannes, der in einer bizarren Traumwelt gefangen ist und einer mysteriösen jungen Frau in eine dunkle Stadt folgt, die von unheimlichen und teils gefährlichen Gestalten heimgesucht wird.

Vereinzelt gibt es Schleichpassagen, im Großen und Ganzen verzichtet der Titel aber auf klassische Spielmechaniken. Von Zeit zu Zeit ruft ein Freund an und man kann Notizzettel und Bilder finden, die Hinweise auf die Geschichte geben. Vieles bleibt jedoch im Dunkeln, so wie der unheimliche Ort selbst.

Here They Lie setzt auf surreale Bilder und psychologischen Horror statt Schockmomente und Blutorgien. Die visuelle Ästhetik des Spiels untermauert dabei das Unwirkliche und Albtraumhafte: Das Bild ist grobkörnig und unscharf, die Farben verblasst. Spielt man es, hat man das Gefühl, als wäre man in einen alten Schwarz-Weiß-Film versetzt.

Gruselfaktor: 3 / 5
Schockeffekte: 2 / 5

Spieldauer: 8 – 10 Stunden

Lies Beneath

Plattformen: Oculus Quest (2), Rift-Plattform

Die Studentin Mae kehrt zurück in die verschneite Heimatstadt Slumber in Alaska, um ihren Vater zu besuchen. Auf dem Weg dorthin ereignet sich ein Autounfall. Mae überlebt, aber ihr Vater ist spurlos verschwunden.

Schon bald stellt sich heraus, dass mit dem verschlafenen Nest am Rande der Zivilisation so gar nichts stimmt und lauter Monster ihr Unwesen treiben. In der Rolle Maes schießt, prügelt und rätselt ihr euch durch die unheimliche Bedrohung.

Was Lies Beneath von der Konkurrenz absetzt, ist die coole Comic-Ästhetik. Zwischen größeren Abschnitten blättert ihr durch ein Comicheft, das die Geschichte illustriert, erzählerische Elemente schweben als Textkästen in der Umgebung und die Welt und Gegner selbst sehen stark stilisiert aus. So habt ihr das Gefühl, Teil eines Retro-Horrorcomics zu sein.

Gruselfaktor: 2 / 5
Schockeffekte: 4 / 5

Spieldauer: 6 – 8 Stunden

 

Phasmophobia

Plattformen: PC-VR-Brillen

Wem der Mumm fehlt, sich ganz allein dem Übernatürlichen zu stellen, kann sich in Phasmophobia mit Freunden gruseln. Ob das gegen die Angst hilft, wissen wir allerdings nicht. Denn Phasmophobia ist eine der furchteinflößendsten Erfahrungen, die Virtual Reality bietet.

Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Ein Team von bis zu vier Spieler:innen schlüpfen am PC oder in Virtual Reality in die Rolle von Geisterjägern. In einem Spukhaus angekommen, müssen sie mittels spezieller Ausrüstung wie EMF-Messgeräten und Nachtsichtkameras paranormale Phänomene aufzeichnen. Dank wechselnder Schauplätze und Aufgaben sowie verschiedenartiger Geister ist jeder Spieldurchlauf einzigartig.

Cool: Dank Spracherkennung kann man die Geister zu sich rufen, indem man ihre Namen sagt.

Phasmophobia wurde ursprünglich für 2D-Plattformen entwickelt und erhielt erst im Nachhinein einen VR-Modus. Wem das zuviel ist, kann also in den 2D-Modus wechseln. Für maximale Immersion und Furcht benötigt man allerdings die VR-Brille: Das Spiel sei gerade in Virtual Reality „wahnsinnig atmosphärisch“, resümierte Max in seinem Phasmophobia-Test.

Seit Kurzem kann man das Spiel auch alleine spielen, ihr seid also nicht mehr auf Mitspieler angewiesen.

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Gruselfaktor: 4 / 5
Schockeffekte: 5 / 5

Spieldauer: Unbegrenzt

 

Resident Evil 4

Plattformen: Oculus Quest 2

Der vierte Teil der Horrorreihe gilt als einer der besten und erschien für so ziemlich jede Spieleplattform. Im Oktober 2021 folgte die VR-Portierung für Oculus Quest 2. Und die hat es in sich.

Statt aus der Schultersicht erlebt man Leon S. Kennedys Horrortrip zum ersten Mal aus der Egoperspektive. Dadurch wirkt das Geschehen eine ganze Ecke unmittelbarer und immersiver.

Wer die Handlung nicht kennen sollte: In Resident Evil 4 reisen Spieler:innen in ein abgelegenes spanisches Dorf, um die Tochter des US-Präsidenten zu retten. Die wurde von einer Sekte entführt, die die Menschheit mithilfe  eines rätselhaften Parasiten unter Kontrolle bringen will.

Die VR-Portierung ist hervorragend gelungen: Mit Pistole, Gewehren und Messer hantiert man neu mit den eigenen Händen und die Menüs und das Inventar wurden ebenfalls behutsam an VR angepasst.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass die Zwischensequenzen in 2D abgespielt werden, was aus der Spielerfahrung und Immersion reißt. Dennoch ist Resident Evil 4 VR die bislang beste Version des Horrorklassikers.

Gruselfaktor: 3/ 5
Schockeffekte: 3 / 5

Spieldauer: 12 – 15 Stunden

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Resident Evil 7

Plattformen: Playstation VR

Resident Evil 7 ist fast vier Jahre nach Erscheinen noch immer das beste VR-Horrorspiel.

Capcoms Meisterwerk ist nicht nur die furchteinflößendste Horrorerfahrung, die Virtual Reality zu bieten hat. Es ist auch eines der längsten, besten und ausgereiftesten VR-Spiele überhaupt. Eine Million PSVR-Spieler können nicht irren.

Mit dem siebten Teil entfernt sich die Spielereihe von der Actionlastigkeit vergangener Titel und besinnt sich auf die Tugenden, die die Marke groß gemacht haben: Die Handlung konzentriert sich auf einen einzigen Schauplatz, der dem Spieler wieder gekonnt das Fürchten lehrt. Dass man Resident Evil zum ersten Mal durch die Augen seines Protagonisten sieht, macht die Erfahrung noch intensiver.

Im Spiel verkörpert man Ethan Winters, der auf einer verfallenen Farm im südlichen Bundesstaat Louisana verzweifelt nach seiner verschollenen Frau sucht. Die Farm und die umliegende Plantage sind im Besitz der Familie Baker, die vor Jahren unter ungeklärten Umständen verschwunden ist. Jedenfalls dem Anschein nach.

Gruselfaktor: 5 / 5
Schockeffekte: 5 / 5

Spieldauer: 10 – 12 Stunden

The Exorcist: Legion VR

Plattformen: Oculus Quest (2), PC-VR-Brillen, Playstation VR

The Exorcist: Legion VR basiert auf dem weltberühmten Roman von William Peter Blatty, der auch das Drehbuch zum Kinoklassiker schrieb.

Ihr schlüpft in die Rolle eines Bostoner Polizisten, der einer Reihe übernatürlicher Fälle auf den Grund geht, dabei mit uralten Dämonen konfrontiert wird und wider Willen in die Fußstapfen eines Exorzisten tritt.

Das Spiel besteht aus fünf recht unterschiedlichen Episoden, die zwar für sich stehen, aber eine übergreifende Geschichte erzählen. Sie führen den Spieler in eine blutbesudelte Kirche, eine Nervenheilanstalt, einen schaurigen Dachstock, ein verseuchtes Quarantäne-Gebiet und einen Ausgrabungsort. Dort muss man Dämonen und Halluzinationen mit typischem Exorzisten-Werkzeug wie Kruzifix und geheiligtem Wasser vertreiben.

Die Episoden dauern jeweils nur eine halbe Stunde, bieten jedoch eine äußerst dichte Grusel-Atmosphäre. In meinem Test nannte ich The Exorcist VR eine „Grenzerfahrung„, die zeigt, wie mächtig Virtual Reality sein kann.

Wer das Spiel ohne Herzinfarkt übersteht und noch nicht genug hat, sollte sich A Chair in a Room: Greenwater genauer ansehen. Stil und Angstfaktor sind nicht von ungefähr ähnlich: Beide VR-Spiele wurden von Ryan Bousfield entwickelt.

Gruselfaktor: 5 / 5
Schockeffekte: 5 / 5

Spieldauer: 2 – 3 Stunden

The Walking Dead: Saints & Sinners

Plattformen: Oculus Quest (2), PC-VR-Brillen, Playstation VR

Saints & Sinners spielt in den Überresten von New Orleans, drei Jahre nach dem Ausbruch der Zombieseuche. Inhaltlich orientiert es sich an Comics, TV-Serie und Telltales Videospielumsetzungen.

Auf spielerischer Ebene kombiniert es Überlebenskampf und Crafting mit einer guten Story und schwierigen Entscheidungen, die auf die Handlung Einfluss haben.

Saints & Sinners gilt als eines der besten und zugleich umfangreichsten VR-Spiele und wird noch immer gepflegt und erweitert: Mit „Meatgrinder“ und „Aftershocks“ erhielt es zwei kostenlose Inhalts-Updates, die Spieler:innen noch länger bei der Stange halten sollten.

MIXED-Redakteur Max lobte TWD:SS in seinem Test: „Saints & Sinners ist kein Zombiespiel, es ist ein Spiel über Menschen in einer Zombie-Apokalypse. Die atmosphärische Welt erzählt spannende Geschichten, das Crafting-System ist motivierend und Umgebung und Charaktere fühlen sich lebendig an.“

Achtung: Verwechselt Saints & Sinners auf keinen Fall mit der Spielegurke The Walking Dead: Onslaught (Test)!

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Gruselfaktor: 3 / 5
Schockeffekte: 3 / 5

Spieldauer: 14 – 16 Stunden

Transference

Plattformen: PC-VR-Brillen, Playstation VR

Der Neurowissenschaftler Raymond Hayes hat eine geniale Erfindung gemacht: Ihm ist es gelungen, das menschliche Bewusstsein in einer Computersimulation zu speichern. Davon verspricht er sich ein ewiges Leben für sich, seine Frau Katherine und seinen Sohn Ben.

In Transference steigt man in das fragmentierte Bewusstsein der Familie, sieht die Welt durch ihre Augen und rekonstruiert Stück für Stück ihre dunkle Geschichte. Das ist ein Höllentrip, der in Virtual Reality großartig funktioniert.

In der Bewusstseinssimulation verschmelzen analoge und digitale Realität: Die im Hirn gespeicherten Sinneswahrnehmungen wurden nicht fehlerfrei digitalisiert, wodurch die simulierte Wirklichkeit an vielen Stellen instabil ist, in Pixel zerfasert oder klaffende Löcher aufweist, die man auffüllen muss, um voranzukommen.

Transference ist kein herkömmliches VR-Spiel. Es ist ein narratives Experiment, das Erleben großschreibt und auf typische Spielmechaniken fast ganz verzichtet. Ihr wollt mehr über diesen ungewöhnlichen Ubisoft-Titel erfahren? Dann lest meinen Transference-Test.

Gruselfaktor: 3 / 5
Schockeffekte: 3 / 5

Spieldauer: 2 – 3 Stunden

 

Wilson’s Heart

Plattformen: Rift-Plattform

Wilson’s Heart ist eine ungewöhnliche Mischung aus VR-Spiel und Schwarzweiß-Horrorfilm der 40er-Jahre.

In der Rolle der titelgebenden Figur erwachen Spieler:innen, in Ketten gelegt, in einem alten, scheinbar menschenleeren Krankenhaus. Von den Fesseln und Elektroden befreit, beginnt man, das alte, unheimliche Gemäuer zu erforschen.

Dabei macht ihr schon bald eine böse Entdeckung: Das eigene Herz wurde bei einer Operation entfernt und durch einen seltsamen Apparat ersetzt, der für die unheimlichen Vorgänge im Krankenhaus verantwortlich zu sein scheint.

VR-Spieler, die sich viel Bewegungsfreiheit wünschen, werden sich an der Teleportmechanik stören, die einen zwingt, zwischen vordefinierten Punkten zu springen. Die eingeschränkte Fortbewegung hat aber auch Vorteile: Wie bei einem guten Film wird das Erlebnis auf das Wesentliche reduziert, in jeder einzelnen Einstellung geht es um den Kern der Sache. Füllmaterial sucht man in Wilson’s Heart vergeblich.

Gruselfaktor: 2 / 5
Schockeffekte: 3 / 5

Spieldauer: 5 – 6 Stunden

 

Weitere VR-Horrorspiele

Alles schon gespielt? Dann probiert folgende Titel aus:

  • Arizona Sunshine: „Kurzweiliger Zombie-Shooter mit Koop-Modus“
  • Blair Witch (Test): „Durchwachsene VR-Umsetzung des 2D-Originals“
  • Dead Secret / Dead Secret Circle: „Horror-Adventure mit tollen Rätseln und Atmosphäre“
  • Doom 3: VR Edition (Test): „Gelungene VR-Portierung des Horrorballerspiels“
  • Dreadhalls: „VR-Horrorklassiker aus 2013“
  • Face Your Fears / Face Your Fears 2: „Jumpscare-Kabinett“
  • Layers of Fear (Test): „Lieblose VR-Portierung des 2D-Horrorspiels“
  • Paranormal Activity: Lost Souls: „Durchsucht ein atmosphärisch dichtes Spukhaus“
  • The Elevator Ritual „Kurze VR-Erfahrung mit Gänsehaut-Garantie“
  • The Forest: „2D-Survival-Game mit VR-Modus“
  • The Persistence: „Survival Horror trifft Roguelite trifft auf Event Horizon“
  • The Room VR: A Dark Matter: „Escape-Room-Spiel mit Mystery- und Horrorelementen“
  • Until Daw: Rush of Blood: „Horror-Achterbahnfahrt mit Baller-Fokus“
  • Wraith: The Oblivion – Afterlife: „Geister-Versteckspiel mit viel Story“

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