Facebook will in diesem Jahr mehr Wünsche von Quest-Nutzern umsetzen und den Takt erhöhen, in dem Software-Updates für Oculus Quest erscheinen.

Das verspricht der ehemalige Technikchef John Carmack bei Twitter. Nutzer sollen ihre Stimme auf der entsprechenden Oculus-Seite, der sogenannten Oculus User Voice, einbringen. Das Forum ist für Nutzer-Feedback da und sammelt Vorschläge für neue Software-Features. “Wir machen es zu einer Priorität im neuen Jahr, stärker auf die Quest User Voice einzugehen”, schreibt Carmack.

Das Team wolle sich bemühen, monatliche Software-Updates für Oculus Quest herauszubringen. Deshalb gebe es viele Gelegenheiten, neue Funktionen zu implementieren, meint Carmack. Auf Seiten der Hardware hingegen solle man nicht allzu viel Bewegung erwarten, hier würden Neuerungen in Jahren gemessen.

Carmack, der den jüngsten VR-Hype zusammen mit Palmer Luckey in Gang setzte und die technische Grundlage für Oculus Quest legte, äußert derweil keine Absichten, sich aus der VR-Entwicklung zurückzuziehen.

Carmack trat Ende 2019 als Oculus-Technikchef zurück, um sich der KI-Entwicklung zu widmen, blieb Facebook jedoch in einer beratenden Funktion verbunden. Diese Aufteilung gehe gut auf: “Ich arbeite immer noch Teilzeit an Virtual Reality, was für mich sehr gut funktioniert. Ich bleibe geerdet durch die Fertigstellung von Produkten, während ich mich an ungelöste Forschungsfragen antaste”, sagt Carmack bei Twitter.

Diese neuen Quest-Features könnten 2021 kommen

Carmacks Versprechen ist ein positives Zeichen. Nach Erscheinen der Oculus Quest im Frühjahr 2019 versorgte Facebook die VR-Brille regelmäßig mit Updates, die im Monatstakt neue Software-Features brachten. Im letzten halben Jahr war das nicht mehr Fall: Die letzten signifikanten Updates, die der Quest-Plattform neue Funktionen oder signifikante Verbesserungen brachten, kamen Mitte November sowie im Sommer 2019 heraus.

Dafür waren die Updates besonders umfangreich: So führte das große November-Update die PC-Verbindung Oculus Link (alle Infos) aus der Beta, machte 90 Hertz zu Standardbildwiederholrate der Oculus Quest 2 (alle Infos) und brachte den Fitness-Tracker Oculus Move.

Zu den begehrtesten, teils unbestätigten Software-Features gehören offizielles WLAN-Streaming à la Virtual Desktop (Anleitung), eine seit längerem angekündigte Sidequest-Alternative, die keines Sideloadings (Anleitung) bedarf, experimentelle 120-Hertz-Unterstützung für ausgewählte VR-Apps, das VR-Büro Infinite Office sowie Multinutzerkontos und Family Sharing.

Auf der Oculus User Voice könnt ihr für solche Features stimmen oder neue Vorschläge bringen.

Quelle: Twitter, Titelbild: Facebook

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