Madrid Noir: Neuer VR-Film erscheint bald für Oculus Quest

Madrid Noir: Neuer VR-Film erscheint bald für Oculus Quest

Madrid Noir ist das jüngste Projekt der renommierten VR-Filmproduktionsfirma Atlas V. Nun gibt es einen ersten Trailer des kommenden Quest-Films zu sehen.

Madrid Noir handelt von einer jungen Frau, die in die Wohnung ihres verstorbenen Onkels zurückkehrt, um die Überbleibsel seines Lebens aufzusammeln. Der Ort wirft sie in die eigene Vergangenheit zurück: Sie erinnert sich an einen Sommer, den sie als Kind mit ihrem Onkel verbracht hatte. Das Erlebnis führt zur Aufdeckung eines alten Geheimnisses.

Die rund 40-minütige Erfahrung ist eine VR-Adaption des gleichnamigen Kurzfilms aus dem 2018. Für das Original und die VR-Version zeichnet der in Madrid geborene Künstler James Castillo verantwortlich, der zuvor für Paramount Pictures, Sony und Netflix animierte.

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Castillo konnte bereits Erfahrung mit Virtual Reality sammeln: Er war künstlerischer Leiter des gelungenen VR-Films Melita (Filmkritik), der 2017 für Oculus Rift und Oculus Go erschien.

Weltpremiere im Sommer

Madrid Noir ist laut Castillo von Detektivgeschichten und dem Film-Noir-Genre inspiriert und bietet interaktive Elemente, wie der erste Trailer zeigt. „Ich wollte einen Film machen, der nicht nur Kinder oder VR-Enthusiasten anspricht, sondern auch für Erwachsene spannend ist“, sagt Castillo gegenüber Variety. „Wallace and Gromit“ sowie Pixar-Filme seien sein Vorbild gewesen.

Madrid Noir wird im Juni auf dem Tribeca Film Festival 2021 Weltpremiere feiern und im gleichen Monat auf dem Annecy International Animation Film Festival zu sehen sein. Irgendwann im Sommer soll der Film den Sprung auf die Oculus Quest schaffen.

Für die Produktion verantwortlich ist das britische XR-Studio No Ghost und die französische VR-Filmproduktionsfirma Atlas V, die für hochwertige VR-Filme und -Erfahrungen wie Gloomy Eyes (Filmkritik), Battle Scar (Filmkritik), Ayahuasca (Filmkritik), Vestige (FIlmkritik) und Spheres bekannt ist.

Quelle: Variety, Titelbild: Atlas V

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