Amazon startet AR-Shopping für Sneaker

Amazon startet AR-Shopping für Sneaker

AR-Mode-Shopping kommt bei Amazon an: Wer sich neue Schuhe kaufen will, kann sie vorab digital am Fuß betrachten.

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Virtuelle Anprobe („Virtual Try-On“) nennt Amazon die neue Funktion, die in den USA und Kanada für die Amazon iOS-App ausrollt. Per Augmented Reality können sich Interessierte digital Schuhe von Firmen wie New Balance, adidas, Reebok oder Puma an die Füße ziehen und beispielsweise durch verschiedene Farben wischen. Laut Amazon sind tausende Schuhvarianten verfügbar. Eine Android-Anwendung soll bald folgen.

Bekannte Idee kommt im Mainstream an

Die virtuelle Anprobe von Amazon speziell bei Schuhen ist eine bekannte Idee. Firmen wie Snap, Gucci oder Nike experimentieren schon seit einigen Jahren mit AR für die Füße. Für die eCommerce-Branche könnte es Signalwirkung haben, dass mit Amazon das weltweit wichtigste eCommerce-Unternehmen noch stärker in den AR-Vertrieb einsteigt.

Video: Amazon

Im Bereich Inneneinrichtung experimentiert Amazon bereits mit der AR-App „Room Decorator“ und arbeitet laut eigenen Angaben zudem an einem AR-Produkt, das eine „Weltneuheit“ werden soll.

Interessant wird, ob Amazon das AR-Shopping-Angebot ausweitet. Kosmetik oder Brillen mit Gesichtsfiltern sind etwa noch technisch gut umsetzbare und recht etablierte Anwendungsszenarien, mit denen unter anderem Google in der Suche und bei YouTube experimentiert.

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Sony verwendet Augmented Reality im Marketing-Mix für TVs, auch Apple setzt auf die visuelle Überzeugungskraft einer Produktvorschau in AR und bietet mit QuickLook eine direkte iOS-Integration.

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Lackmustest für AR-Shopping

Amazon hat ein großes Produktangebot: Sollte Amazon AR-Shopping kontinuierlich auf weitere Kategorien ausweiten, wäre das ein Zeichen, dass Augmented Reality signifikant beim Verkaufen hilft. Snap etwa behauptet das seit Jahren, die Überzeugungskraft soll sogar Influencer-Marketing übertreffen.

Die Khronos-Gruppe setzt sich für einen offenen AR-Commerce-Standard ein. Anbieter können ihre Software-Engine oder „3D Viewer“, wie sie Khronos nennt, auf Konformität prüfen lassen und erhalten dafür ein Zertifikat. Weitere Informationen zum 3DCommerce-Standard gibt es auf dieser Webseite.

Quellen: Amazon