Das Kaufen und Verkaufen via Augmented Reality gestaltet sich jetzt noch einfacher, einer neuen iOS-Funktion sei Dank. 

Mit Quick Look können AR-Grafiken direkt aus iOS-Apps wie Safari, Messages und Mail heraus abgerufen und in den Raum projiziert werden.

Sieht man in einem Online-Shop das Quick-Look-taugliche 3D-Modell eines Produkts, kann man mit einem Fingerdruck in den Augmented-Reality-Modus wechseln, den Artikel im physischen Raum platzieren und von allen Seiten betrachten.

Das bietet sich besonders bei Dekorationsgegenständen, Möbeln oder Unterhaltungselektronik an. Für die korrekte räumliche Darstellung samt künstlicher Beleuchtung sorgt Apples AR-Schnittstelle ARKit, eine separate App wird nicht benötigt.

Alltagstaugliche Augmented Reality

Nun geht Apple einen Schritt weiter und ermöglicht Unternehmen, Quick-Look-Objekte mit einem frei konfigurierbaren Knopf auszustatten. Der kann Nutzer beispielsweise mit dem Kundensupport verbinden, zu einer anderen Internetseite weiterleiten oder als Sofort-Kaufen-Knopf für Produkte dienen. All das im AR-Modus.

Letztere Anwendung ermöglicht zum ersten Mal eine schnelle und unkomplizierte Verbindung von Augmented Reality und E-Shopping. Zuvor mussten Nutzer dedizierte Apps wie Ikea Place für die AR-Möbeleinrichtung herunterladen und installieren. Ab sofort reicht es, im Internet zu surfen und ein entsprechendes Quick-Look-Objekt zu öffnen.

Dies dürfte zum einen die Popularität von Augmented Reality steigern, zum anderen den Kaufanreiz von Produkten steigern, wovon wiederum Augmented Reality profitiert. Unter den ersten Unternehmen, die die neue Funktion nutzen, gehören Home Depot, Wayfair und Bang & Olufsen.

Augmented Reality in der Google-Suche

In Zukunft soll Quick Look Raumklang unterstützen. Platziert man etwa einen virtuellen Fernseher oder eine Stereoanlage in der Raumecke, so kommt der Klang im AR-Modus auch aus dieser Richtung, egal, wo man im physischen Raum steht.

Neben Apple arbeitet auch Google daran, AR-Funktionen alltagstauglicher zu machen und führte klickbare AR-Objekte in der Google Suche ein. Auch hier reicht ein Fingerdruck für den Wechsel in den AR-Modus. Eine Möglichkeit, weiterführenden Links zu folgen oder das betrachtete Objekt direkt zu kaufen, gibt es allerdings noch nicht.

Titelbild: Apple, Quelle: Techcrunch

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