Meta Quest 3: Diesen Fehler muss Meta vermeiden

Meta Quest 3: Diesen Fehler muss Meta vermeiden

Die nächste Meta Quest soll 2023 erscheinen, viele weitere Geräte werden folgen. Für den Erhalt des eigenen Ökosystems muss Meta mit einer ohnehin ungeliebten Tradition brechen.

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Glaubt man Insiderberichten, erwartet uns in den nächsten zwei Jahren eine regelrechte Brillenschwemme seitens Meta. Bei Virtual Reality könnte Meta vier neue Geräte bringen, berichtet The Information Anfang Mai.

  • Project Cambria im September 2022 (Codename: Arcata)
  • eine neue Meta Quest im Jahr 2023 (Codename: Stinson)
  • eine neue Project Cambria im Jahr 2024 (Codename: Funston)
  • eine neue Meta Quest im Jahr 2024 (Codename: Cardiff)

Bei Augmented Reality plant Meta mit zwei weiteren Geräten, hieß es Anfang April bei The Verge,

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Die Mehrheit der Quest-2-Nutzer:innen, so betont das Unternehmen immer wieder, ist neu zum Meta-Ökosystem hinzugestoßen. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Neueinsteiger:innen 2023 schon wieder aufrüsten wollen.

Einzelheiten zu Metas Produktstrategie sind nicht bekannt. Berichtet wird nur, dass Meta 2023 und 2024 zwei neue Versionen der Quest-Produktreihe auf den Markt bringen will, wobei es sich bei einer der Varianten um eine Lite- oder Pro-Version handeln dürfte. Alles andere ergäbe wenig Sinn.

Die Meta Quest 3 dürfte etwas leistungsfähiger werden als Meta Quest 2 und leichte Verbesserungen bei Optik und Formfaktor sowie neue Hardware-Features wie Eye- und Facetracking mit sich bringen. Im Großen und Ganzen dürfte sie aber keinen gewaltigen technischen Sprung (abhängig davon, wie Eye-Tracking eingesetzt wird) darstellen. Dadurch könnte der Generationenwechsel fließend vonstattengehen.

Käme die Meta Quest im Herbst 2023 auf den Markt, lägen zwischen ihr und der Meta Quest 2 drei Jahre, also doppelt so viel wie zwischen Quest 1 und 2. Wichtig ist, dass Meta Quest 2 zumindest für eine Weile weiterhin von Meta getragen und nicht sofort aufgegeben wird.

Alternative Konsummodelle: Eintauschen oder Mieten

Eine langfristige Strategie, das VR-Ökosystem zu erhalten, böten ein Eintauschprogramm oder ein Hardware-Abomodell.

Im ersteren Fall könnten Käufer:innen ihr altes Headset gegen eine neue Hardware eintauschen und erhielten dabei einen großzügigen Rabatt auf das neue Gerät. Im letzteren Fall würde man das Headset auf monatlicher Basis mieten statt kaufen und bekäme jeweils die neueste Hardware nach Hause geschickt. So fiele auch die Hürde, Virtual Reality einfach mal auszuprobieren, ohne viel Geld für eine Hardware aufzuwenden, die schnell wieder veraltet ist.

Apple erwägt Berichten zufolge ein solches Abo-Modell für iPhones, von dem auch das kommende Headset profitieren könnte.

Die VR-Industrie ist längst nicht so weit, dass es sich für Hersteller lohnen würde, jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt zu werfen. Dafür müssen die Geräte erst vielseitiger werden und über ihren Status als Spielkonsole hinauswachsen.