Metaverse zum Ausprobieren: Meta eröffnet erstes Geschäft

Metaverse zum Ausprobieren: Meta eröffnet erstes Geschäft

Im Mai eröffnet der erste Meta Store. In den Geschäften soll man aktuelle Metaverse-Technologie ausprobieren können.

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Vor zehn Jahren hätte nur wenige für möglich gehalten, dass Facebook auf futuristische Hardware wettet und ein eigenes Geschäft eröffnet, in dem es entsprechende Geräte zeigt und verkauft. Doch diese Vision nimmt allmählich Gestalt an.

Im Meta Store will das Unternehmen demonstrieren, was mit der eigenen Hardware heute möglich ist und einen ersten Einblick in das Metaverse ermöglichen. Ausgestellt sind die AR-tauglichen Portal-Videochatgeräte, die Kamera- und Audiobrille Ray-Ban Stories sowie die autarke VR-Brille Meta Quest 2.

Für die Zukunft sind weitere Geräteklassen geplant. Einem Roadmap-Leak zufolge will Meta noch in diesem Jahr eine Smartwatch vorstellen und 2024 zwei ambitionierte Metaverse-Geräte auf den Markt bringen: eine Datenbrille („Hypernova“), die mit dem Smartphone gekoppelt wird und Benachrichtigungen im Sichtfeld anzeigt und eine fortschrittlichere AR-Brille („Project Nazare„), die Hologramme darstellen kann.

Auf Tuchfühlung gehen mit VR und AR

Im Meta Store dreht sich alles um Anfassen und Ausprobieren. Das ergibt Sinn: Virtual und Augmented Reality kann man erst verstehen, wenn man die Technologien selbst erlebt.

Besucher:innen können in einem speziellen Demo-Bereich Video-Calls mit Portal machen, die Ray-Ban Stories aufsetzen und Fotos aus der Blickperspektive machen oder eine Runde Quest 2 spielen.

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Auf eine große LED-Leinwand wird in Echtzeit ein Video des Virtual-Reality-Erlebnisses gestreamt, in dem Spieler:innen mit der virtuellen Welt verschmelzen. Einen 30-sekündigen Ausschnitt dürfen sie anschließend als Souvenir mit nach Hause nehmen.

Die Gesamtfläche des Meta Stores beträgt 150 Quadratmeter. Das Geschäft befindet sich in der Nähe des Reality-Labs-Hauptquartiers in Burlingame, Kalifornien. Reality Labs heißt die aus 18.000 Fachkräften bestehende Abteilung, die Metaverse-Technologie entwickelt.

Das Metaverse demystifizieren

Dass Meta nicht in einer Großstadt eröffnet, zeigt die Vorläufigkeit des Projekts. Das Unternehmen will laut eigenen Angaben zuerst experimentieren und Feedback sammeln. „Was wir hier lernen, wird uns helfen, unsere künftige Einzelhandelsstrategie zu herauszubilden.“

Meta hat Zeit. Das Unternehmen weiß, dass das Metaverse in den Kinderschuhen steckt und dass die gezeigten Geräte, außer vielleicht Quest 2, noch nicht viel mit Mark Zuckerbergs großer Vision zu tun haben. Die Portal-Geräte beherrschen einfache AR-Effekte, aber auch nur auf einem Bildschirm, während die Ray-Ban Stories nicht mal ein Display verbaut hat.

„Wir verkaufen nicht das Metaverse in unserem Laden, aber wir hoffen, dass die Leute rausgehen und ein bisschen mehr darüber wissen, wie die Produkte sie mit dem Metaversum verbinden“, sagt Meta-Store-Chef Martin Gilliard.

Meta hat außerdem einen Shop auf der offiziellen Meta-Internetseite gelauncht, in dem eigene Produkte verkauft werden.

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