Zoo für daheim: Großes AR-Update für die Google Suche

Zoo für daheim: Großes AR-Update für die Google Suche

Google macht weiter mit der 3Disierung der Google Suche und entlässt einen ganzen Zoo in eure mobilen Suchergebnisse.

Ganze fünfzig neue Tiere hat Google der eigenen mobilen Suchfunktion hinzugefügt: Neu dabei sind Haustiere wie Beagle, Dackel oder Hamster und eher exotische Lebensformen wie eine Giraffe, ein roter Panda oder einen Hippo.

Die folgende Liste beinhaltet einen Teil der kürzlich hinzugefügten 3D-Tiere. Um ein 3D-Modell zu finden, tippt den Namen einfach mit einem AR-kompatiblen Smartphone in die Google Suche ein und wählt das 3D-Suchergebnis („In 3D ansehen“) aus. Anschließend könnt ihr auf „Bei mir ansehen“ tippen, um das Tier in Originalgröße – oder größer und kleiner – in eure Umgebung zu projizieren.

  • Akita
  • Beagle
  • Border Collie
  • Bulldogge
  • Cane Corso Italiano
  • Chihuahua
  • Kojote
  • Dackel
  • Dobermann
  • Esel
  • Fennek / Wüstenfuchs
  • Deutscher Schäferhund
  • Giraffe
  • Hamster
  • Flusspfered
  • Kätzchen
  • Milchkuh
  • Ochse
  • Schwein
  • Pitbull
  • Ragdoll-Katze
  • Roter Panda / Katzenbär
  • Sibirischer Husky
  • Sphynx-Katze
  • Einhorn
  • Welscher Corgi
  • Zebra
  • Koala
  • Känguru
  • Quokka (auch bekannt als Kurzschwanzkänguru)
  • Wombat
  • Jägerliest (auch bekannt als Kookaburra oder Lachender Hans)
  • Schnabeltier
  • Großer Emu
  • Ameisenigel (auch bekannt als Echidna oder Schnabeligel)

Hinter dem folgenden Link findet ihr eine vollständigere Liste mit 3D-Modellen in der Google AR-Suche, die neben Tieren auch beispielsweise 3D-Lernmodelle des menschlichen Körpers umfasst oder längst ausgestorbene Dinosaurier in Lebensgröße.

In der eigenen Arts & Culture App bietet Google zusätzlich Zugriff auf 3D-Modelle prähistorischer Viecher wie das 480 Millionen Jahre alte Meereslebewesen Aegirocassis.

Googles AR-Plattform ist die Suche

Das neuerliche Update für die 3D-Suche zeigt, dass das von Google kürzlich bekanntgegebene Aus der 3D-Plattform Poly keine generelle Abkehr des Unternehmens von XR-Technik bedeutet. Google sieht stattdessen die eigene Suche als wichtigste Plattform für AR-taugliche 3D-Modelle – wobei Poly natürlich gerade im VR-Kontext mehr bot als nur die Anzeige von im Web verfügbaren 3D-Inhalten.

Google bietet 3D-Modelle im Smartphone-Browser – ebenso wie Apple – außerdem für erste Produkte an. Hier liegt für Google das größte Potenzial, mit dem XR-Trend Geld zu verdienen: Viele Unternehmen bieten Produkte an, die von einer 3D-Darstellung im Vergleich zu Foto oder Video profitieren können, insbesondere wenn man diese Produkte in Originalgröße in der heimischen oder in einer virtuellen Umgebung ansehen kann.

Ein entsprechendes Werbeformat dürfte sich Google zukünftig gut bezahlen lassen. Interessierte Unternehmen können sich direkt bei Google für einen Test der 3D-Suche anmelden.

Über Googles AR-Strategie sprechen wir im aktuellen MIXED.de Podcast #225.

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