“Ich würd’ mich daten.”

Übers Wochenende veröffentlichte Snapchat einen neuen AR-Filter, der in Echtzeit aus männlichen weibliche Gesichtszüge macht oder umgekehrt. Und das Internet tut, was das Internet tun muss.

Einige Nutzer sehen dank des Filters aus wie der eigene Bruder oder die eigene Schwester.

Natürlich sind berühmte Personen nicht sicher vor dem Filter. Snapchat-Nutzer halten einfach ihr Foto vor die Smartphone-Kamera.

Putin als Frau - would still not date. Bild: 7spies.com

Putin als Frau – would still not date. Via: 7spies.com

Jon Snow als Frau hätte Game of Thrones sicher aufgewertet. Bild: Ruinmyweek.com

Jon Snow als Frau – der Bart macht den Unterschied. Via: Ruinmyweek.com

Es ist einigermaßen erstaunlich, wie realistisch dem Snapchat-Filter der Geschlechtertausch gelingt. Beim schnellen Drüberbscrollen würde wohl niemand wahrnehmen, dass dieser junge Mann eigentlich eine junge Frau ist.

Die Menschen fasziniert die Technologie offensichtlich selbst dann, wenn sie unheimlich wird: Das folgende Video schafft es auf immerhin 8,5 Millionen Abrufe seit dem 10. Mai.

Mitunter verrät Snaps Gender-Filter mehr über psychische Rahmenbedingungen bei der Partnerwahl. Hab dich lieb, Mama.

So erstaunlich Snaps Gender-Filter jetzt schon ist, noch verblüffender wäre es, wenn man die digitale Geschlechtsumwandlung nicht nur im Smartphone-Spiegel betrachten könnte, sondern sie mit tragbarer AR-Technologie permanent sichtbar im Alltag integriert hätte. Snap arbeitet da ja an was. Sollte das passieren, wären dieser – und ähnliche – Filter wohl mehr als ein Internet-Gag.

Titelbild: 7spies.com

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