Dem prähistorischen Leben in alle fünf Auge gucken: Googles neue Urzeit-Modelle in Augmented Reality machen das möglich.

Googles AR-Modelle bekommen Nachschub: In Kooperation mit dem State Darwin Museum in Moskau und dem Natural History Museum in London bringt Google eine Reihe prähistorischer Lebewesen in die eigene AR-Bibliothek.

Die detaillierten Modelle zeigen die Urzeit-Viecher als Miniversion auf eurem Schreibtisch oder in Originalgröße in der Wohnung oder im Garten. Mit dem Smartphone in der Hand könnt ihr die Modelle umrunden, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und ein- und auszoomen. Das schafft Anblicke, die herkömmliche 2D-Bilder nicht bieten.

Eine Katze sitzt einem AR-Wesen gegenüber.

Hier besteht wohl keine direkte Verwandtschaft. | Bild: Google

Die teilweise längst ausgestorbenen Lebewesen gesellen sich zu den lebensgroßen Dinosauriern, Insekten und weiteren 3D-Modellen mit Unterhaltungs- und Bildungsanspruch, die teils über Googles Augmented-Reality-Suche ausgespielt werden.

Direkten Zugriff auf die Urzeitviecher gibt’s in Googles kostenloser Arts & Culture App: Hier schaut ihr auf das 480 Millionen Jahre alte Meereslebewesen Aegirocassis, den Besitzer des ältesten, erhaltenen Auges, genannt Cambropachycope, und das fünfäugige Wesen Opabinia.

Urzeit in die Gegenwart holen: So geht’s

Um die prähistorischen Krabbelwesen anzuschauen, gebt den Namen des gesuchten Tieres in der Google Arts & Culture App ein und scrollt durch die Bilder. Dort seht ihr auf AR-kompatiblen Smartphones neben klassischen Bildern auch ein 3D-Modell. Klickt darauf und es öffnet sich ein 3D-Modus, in dem ihr das Modell drehen und zoomen könnt.

Im 3D-Modus müsst ihr nun den Button “In Augmented Reality ansehen” drücken. Jetzt startet der Augmented-Reality-Modus, mit dem ihr das Tier in eurer eigenen Umgebung ansehen könnt. Im AR-Modus könnt ihr auch Fotos und Videos aufnehmen und via Messenger und Social Media teilen.

Die App bietet außerdem ein Blauwal-Skelett, den gefleckten Stammfisch, ein 2.500 Jahre altes Inka-Kunstwerk und das Apollo 11 Command Modul inklusive Raumanzug. Zusätzlich gibt es noch Frida Kahlos Selbstporträt “The Kiss”.

Via: Google

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