VR und Philosophie: Youtuber zeigt ungewöhnliche VR-Apps

VR und Philosophie: Youtuber zeigt ungewöhnliche VR-Apps

Virtual Reality bietet mehr als Gaming: Der norwegische Forscher Joakim Vindenes unterhält einen Blog, Podcast und Youtube-Kanal, in denen er außergewöhnliche VR-Apps vorstellt und sich mit der philosophischen Dimension des Mediums auseinandersetzt.

Vindenes studierte Informatik an der Universität Bergen und erforscht für seine Doktorarbeit die Auswirkungen von Virtual Reality auf den Menschen. Sein Blog Matrise (norwegisches Wort für „Matrix“) befasst sich Themen an der Schnittstelle von Virtual Reality, Wissenschaft und Philosophie.

Hier werden Querbezüge zu Heidegger, Freud und dem Existenzialismus hergestellt und über psychedelische VR-Therapie, die Vorzüge von Avatar-Verkörperlichung und VR als räumliches Erinnerungsmedium nachgedacht.

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In einem Podcast mit dem Namen VR & Philosophy unterhält er sich mit befreundeten Wissenschaftlern, VR-Entwicklern und Experten aus verschiedenen Bereichen über Virtual Reality und aktuelle Ereignisse der Branche.

Fernab des VR-Mainstreams

Die Podcasts wurden in VR aufgezeichnet und sind auf Vindenes‘ Youtube-Kanal AltVR zu sehen. Der Name ist Programm: Hier stellt der Forscher alternative VR-Apps fernab des Gamings vor.

Dazu gehören das virtuelle Museum of Other Realities, Meditations-Apps wie Ayahuasca und Soundself, das innovative VR-Raumexperiment Tea for God, aufwendige Photogrammetrie-Projekte wie Zen Universe und Blue Planet VR und sehenswerte VR-Filme wie The Book of Distance.

Vikendes möchte eine Gruppe internationaler Künstler, Entwickler, Philosophen und Forscher aufbauen, die vertieft über die Möglichkeiten der Virtual Reality nachdenkt. „Wir glauben, dass weiter gefasste und aus philosophischen und sozialwissenschaftlichen Perspektiven gewonnene Zugänge zum Medium der Ideenbildung und Kreativität zugutekommt“, schreibt Vikendes.

Titelbild: Joakim Vindenes

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