Preissenkung für HTC Vive: VR-Brille kostet ab sofort 699 Euro *Update*

Preissenkung für HTC Vive: VR-Brille kostet ab sofort 699 Euro *Update*

Update vom 23. August 2017:

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Laut HTC ist die Business-Edition nicht von der Preissenkung betroffen. Sie wird standardmäßig mit erweiterten Lizenzbedingungen für die gewerbliche Nutzung und einem Deluxe Audio Strap ausgeliefert.

Ursprünglicher Artikel vom 21. August 2017:

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Trotz anderslautender Aussagen in den letzten Wochen nimmt HTC jetzt doch den Preiskampf mit Oculus Rift an: Die VR-Brille HTC Vive kostet ab sofort nur noch 699 Euro statt 899 Euro.

Ab sofort kostet die Highend-VR-Brille HTC Vive 699 Euro. Mit dem Preisnachlass um 200 Euro schließt HTC preislich wieder auf den Konkurrenten Oculus Rift von Facebook auf. Die VR-Brille kann bei ausgewählten deutschen Einzelhändlern oder direkt über die offizielle Webseite bestellt werden.

Noch im Juni beteuerte unter anderem Vive-Manager Daniel O’Brien, dass der Preis für HTC Vive auf absehbare Zeit stabil bleibe. O’Brien begründete das unter anderem mit der hohen Qualität von Valves Goldstandard beim Raum-Tracking, dem Lighthouse-System, das derzeit noch exklusiv von HTC Vive unterstützt wird.

O’Briens Aussage stammte allerdings aus der Zeit vor der zweiten Oculus-Rift-Preissenkung um weitere 250 Euro Mitte Juli. Womöglich bekam HTC den neuen, sehr günstigen Rift-Preis doch deutlicher in den eigenen Verkaufszahlen zu spüren als erwartet.

Seit März 2017 senkte Facebook den Preis für Oculus Rift rapide um insgesamt 450 Euro. Die Facebook-Brille kostet bei einem mit HTC Vive vergleichbarem Lieferumfang während einer laufenden Angebotsaktion 450 Euro. Nach der Aktion soll sich der Preis für Oculus Rift bei 550 Euro einpendeln.

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Mit der Preissenkung stellt HTC den alten Preisabstand zwischen der Vive-Brille und Oculus Rift aus dem Juni wieder her.

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Aktuell versucht HTC insbesondere in China den Business- und Bildungsmarkt zu erschließen. Highend-Zubehör wie zusätzliche Trackingsensoren, ein Eye-Tracking-Set oder ein Drahtlosadapter sind in erster Linie für Spezialanwender, Betreiber von VR-Spielhallen oder ausgeprägte Enthusiasten interessant.

Den durchschnittlichen Computerspieler lockt HTC mit dem teuren Spezialzubehör eher nicht. In der Highend-Vollausstattung knackt der Preis von HTC Vive theoretisch die 1.500 Euro Marke.

Zuletzt kündigte Marc Metis, Projektleiter des VR-Förderprogramms Vive X, weitere neue Vive-Geräte in verschiedenen Preisklassen an. Eines dieser Geräte wird die autarke Vive-Brille für Google Daydream sein, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommt. Die baugleiche China-Version der autarken Brille erscheint exklusiv mit Viveport-Unterstützung.

Die VR-Initiative soll sich laut Metis über das Gaming hinaus in viele Anwendungsszenarien ausbreiten. Als Beispiele nennt der Vive-Manager Social, Non-Gaming-Entertainment, Bildung und Medizin. Im Spielesektor konnte HTC exklusive Verträge mit hochwertigen Publishern wie Bethesda zu Fallout 4 VR schließen.

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