Als der chinesische Hersteller TPCast einen Wireless-Sender für HTC Vive ankündigte, war meine Freude groß. Zwar habe ich mittlerweile völlig unbewusst gelernt, elegant mit dem Kabel zu tanzen, aber einfacher ist immer besser. Wie gut funktioniert TPCast?

Beim Verkaufsstart des Senders stellte sich Ernüchterung ein, da TPCast nur innerhalb Chinas verschickte. Das machte mich stutzig: Sofort drängte sich mir der Gedanke auf, dass der Preis für Wireless-VR womöglich eine Mikrowelle auf dem Kopf ist, die in anderen Ländern keine Freigabe bekommt (mittlerweile wurde sie erteilt, Testergebnisse zur Emission stehen hier).

Das Versprechen von TPCast klingt einfach zu gut, um wahr zu sein: Trotz der Drahtlosübertragung soll es keine Kompression der Bilddaten und keine spürbare Latenz geben. Das 60-Ghz-System schickt bis zu 3,5 Gigabyte pro Sekunde durch die Luft – das sind eine Menge Daten.

Todesmutig angelte sich Kollege Jan-Keno Janssen von heise.de den Drahtlosadapter über einen exklusiven China-Kontakt. Ich wartete einige Wochen die möglichen Spätfolgen seines Drahtlosexperiments ab.

Als er mir versicherte, dass er seit seinem Test nicht vermehrt unter Kopfschmerzen leidet, bat ich das Versuchskaninchen um sein Testgerät, um meine eigenen Erfahrungen mit kabelloser Virtual Reality zu machen.

Vorher schickte ich meine Frau und meine Kinder raus auf den Spielplatz. Man weiß ja nie.

Wireless-VR: Toll für gut betuchte Enthusiasten

Der Kaufpreis über 250 US-Dollar ist schon eine hohe Einstiegshürde für das Luxuszubehör. Der komplexe Aufbau macht dann endgültig klar, dass der Drahtlosadapter eine Hardware für besonders begeisterte VR-Enthusiasten ist.

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