Der VR-Techniker John Carmack sieht Facebooks Bemühungen um den Datenschutz als nicht gewürdigt an – weil er Datenschutz anders interpretiert als die meisten Menschen.

Seit der Übernahme des VR-Unternehmens Oculus durch Facebook im Jahr 2014 befürchteten einige Nutzer eine mögliche Verschmelzung der Oculus-Plattform mit dem sozialen Netzwerk. Oculus-Mitbegründer Palmer Luckey war bei der Übernahme noch überzeugt – zumindest nach außen – dass es nie zu einem Facebook-Zwang kommen würde.

Ein Irrtum, wie sich 2020 herausstellte: Kurz vor Veröffentlichung der Oculus Quest 2 im Oktober letzten Jahres verkündete Facebook die Verschmelzung von Oculus- und Facebook-Accounts. Neue Oculus-Geräte können seitdem nur noch mit einem intakten Facebook-Account betrieben werden.

Nutzern, die zum Stichtag bereits eine Oculus-VR-Brille in Betrieb hatten, wurde eine Frist gesetzt: Bis zum 31. Dezember 2022 dürfen sie ihre Geräte weiter nur mit einem Oculus-Account betreiben. Danach ist auch für sie der Login via Facebook verpflichtend.

In Deutschland war diese Account-Koppelung…

MIXED.de Podcast: VR, AR und KI - jede Woche neu

Jetzt reinhören: Alle Folgen


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.