Update vom 25. September 2019:

Vives China-Chef Alvin Wang Graylin zeigt bei Twitter ein Video des Einbauprozesses.

Ursprünglicher Artikel vom 24. September 2019:

Seit Ende 2016 bietet das chinesische VR-Startup 7invensun ein Eye-Tracking-Modul für HTCs VR-Brille Vive an. Ein aktualisiertes Modul soll jetzt neben der Standard-Vive (Pro) auch für HTCs neue VR-Brillen Cosmos und Focus Plus erscheinen.

Gerade einmal 150 US-Dollar kostet das neue Modul “Droolon F1”, das alle schon erhältlichen HTC-VR-Brillen wie Vive Pro (Test) und Focus Plus unterstützen wird sowie die demnächst erscheinende Vive Cosmos.

7invensun ist offizieller Produktpartner von HTC und wurde im Vive-X-Programm finanziell unterstützt. Das neue Eye-Tracking-Modul soll im Gegensatz zum Vorgängermodul “aGlass” HTCs eigene Eye-Tracking-Schnittstelle verwenden, die auch bei Vive Pro Eye zum Einsatz kommt. Entwickler müssen also nicht für zwei Schnittstellen optimieren.

Das Eye-Tracking-Modul muss händisch in die VR-Brille eingebaut werden. Bild: 7invensun

Das Eye-Tracking-Modul muss händisch in die VR-Brille eingebaut werden. Der Vorgang soll laut Hersteller unkompliziert sein. Bild: 7invensun

Außerdem soll das neue Modul mit rund 60 Gramm etwas leichter sein und einfacher in die VR-Brille eingebaut werden können. Laut 7invensun soll der Einbau in wenigen Minuten erledigt sein. Angeschlossen wird das Modul per USB, es soll Augenbewegungen mit bis zu 240 Hz messen können, mindestens aber mit 120 Hz.

Links das Eye-Tracking-Modul, das in die VR-Brille eingesetzt wird, rechts die Prozessorbox, die am Kopfband befestigt wird. Bild: 7invensun

Links das Eye-Tracking-Modul, das in die VR-Brille eingesetzt wird, rechts die Prozessorbox, die am Kopfband befestigt wird (siehe Titelbild). Bild: 7invensun

Für VR-Profis interessant

Wie schon aGlass, wird sich Droolon F1 in erster Linie an Entwickler und die Industrie wenden, die für das Eye-Tracking maßgeschneiderte Anwendungen entwerfen. Zwar wäre das Modul für Endanwender durchaus bezahlbar, aber für Apps- und Games-Entwickler lohnt sich die Investition in Eye-Tracking-Optimierungen nicht – es gibt zu wenige Kunden.

Vorbestellungen für das Modul sollen im November starten, der Verkauf im Dezember. Ob das Modul außerhalb Chinas erscheint, ist noch nicht bekannt, beim Vorgänger war das aber der Fall.

Via: CNW, Reddit

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