Vive Cosmos soll offenbar HTCs Allzweckbrille werden und verschiedene Zielgruppen bedienen.

Anfang Januar enthüllte HTC die neue VR-Brille Vive Cosmos. Die Folge: Verwirrung. Ist Cosmos eine PC-Brille? Verbindet man sie mit dem Smartphone? Geht beides? Für wen ist das Gerät gedacht? Was macht Cosmos besonders?

Seit der Enthüllung tat HTC wenig dafür, diese Verwirrung durch Klarheit zu ersetzen. Im Interview mit UploadVR gibt HTC-Manager Daniel O’Brien weitere Hinweise zur Cosmos-Strategie, ohne konkret zu werden. O’Brien verantwortet HTCs US-Geschäft.

Eine Brille, um sie alle zu transportieren?

Der Fokus von HTC sowohl im professionellen Umfeld als auch bei Endverbrauchern “für die nächsten paar Jahre” sei es, die nervigen Aspekte von VR zu reduzieren, so O’Brien.

Er verspricht im Kontext von Cosmos ein “skalierbares Produkt” für “verschiedene Kundenkreise”, die unterschiedliche Bedürfnisse haben.

Angesprochen auf einen möglichen modularen Aufbau der VR-Brille, bei dem man zum Beispiel die Displays austauschen kann, verweist O’Brien auf Ankündigungen zu einem späteren Zeitpunkt.

“Wir sind Cosmos auf eine interessante Weise angegangen und die Geschichte wird sich weiterentwickeln”, sagt O’Brien. “Es gibt noch viel mehr zu diesem Produkt zu sagen.”

Wir haben, so gut es derzeit möglich ist, alle bislang bekannten Fakten zu Vive Cosmos gesammelt.

Handfeste Neuigkeiten zu Vive Cosmos könnte es auf der Game Developers Conference Mitte März geben. Dort wird Wettbewerber Oculus die autarke Brille Oculus Quest und vielleicht sogar einen Rift-Nachfolger präsentieren.

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