Wie schon das Galaxy S10 5G hat auch Samsungs neues Note 10+ einen rückseitigen Tiefensensor verbaut. Der könnte präzisere und fortschrittlichere Augmented-Reality-Apps ermöglichen.

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2019 wäre wohl das bessere Jahr gewesen für Google Tango, Googles erster 3D-Scanning-Technologie für bessere Augmented Reality mit dem Smartphone. Schon im November 2016 prognostizierten die Tango-Erfinder, dass ihre Technologie zukünftig so selbstverständlich zum Smartphone gehören würden wie GPS. Keine technologische Notwendigkeit, so wie das Mikrofon im Hörer, aber eine Funktion, auf die man nicht mehr verzichten möchte.

Der Rest ist Geschichte: Die ersten Smartphones mit Tango-Technologie scheiterten am Markt. Anschließend stellte Google das Hardware-Projekt Tango ein und wechselte auf die reine Software-Lösung ARCore.

Die Rückkehr des Tango-Prinzips

Jetzt, 2019, sieht es so aus, als würde die Hardware-basierte 3D-Vermessung mit dem Smartphone ein Comeback feiern. Voraussichtlich Apple und Samsung dürften die größten Treiber sein. Zwar verbaut Google im Pixel 4 wieder einen Tiefensensor – allerdings nur in der Vorderseite für bessere Gesichtserkennung.

Rechts unter dem Blitz sitzt beim Note 10+ der TOF-Sensor. Bild: Samsung

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