Die Musik ist wunderschön! Ganz sanft, dann wieder rockig – aber immer schön.

In einem neuen Werbetrailer zeigt Sony Anwendungsszenarien für einen kommenden Tiefensensor, der womöglich im Xperia Z4 und in weiteren Oberklasse-Smartphones 2019 verbaut ist.

Sony schlägt digitale Zeichnungen an der echten Wand vor, die erst durchs Smartphone-Display sichtbar werden, Fingermalaction in 3D, Mehrspieler-AR-Spiele, bei denen Finger zu Pistolen gegen digitale Gegner auf realen Objekten werden, sowie AR-Shopping.

Sony verspricht, dass der Sensor über fünf Meter hinweg ein detailliertes 3D-Modell der Umgebung erstellen und verwerten kann. Er funktioniert nach dem Time-of-Flight-Prinzip: Ein Projektor sendet einen Laserlichtimpuls aus. Anschließend misst eine Kamera, wie lange das Laserlicht vom Projektor hin zu einem Objekt und wieder zurück benötigt. Anhand der vergangenen Zeit kann die Entfernung des Objekts berechnet und so Stück für Stück der Raum vermessen werden.

Spannend ist die Frage, ob Sony den Rechen- und damit den Energieaufwand für die Umgebungsvermessung im Griff hat. Googles erste Tango-Smartphones operierten nach dem gleichen Verfahren, wurden aber im AR-Modus sehr warm und die Batterie ging flott zur Neige.

Sonys Satoshi Yoshihara, verantwortlich für Entwicklung und Vertrieb des Sensors, geht jedenfalls davon aus, dass 3D-Sensoren im Smartphone eine ähnliche Bedeutung erlangen wie normale Kameras.

Zu Yoshiharas Kunden gehören neben der eigenen Smartphone-Abteilung laut Bloomberg Quint unter anderem Apple und Huawei. Die Massenproduktion der Sensoren soll im Spätsommer starten.

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