Auf dem MWC präsentierte HTC ein 5G-Smart-Hub, das SteamVR-Apps aus der Cloud in autarke VR-Brillen wie Vive Focus Plus streamen soll. Das könnte VR-Erfahrungen auf PC-Niveau ermöglichen, ganz ohne Rechner und Kabel. Erste Tests von der Messe bestätigen, dass die Technologie noch nicht marktreif ist.

Das VR-Streaming ist nur eine von mehreren Funktionen des Smart-Hubs, jedoch mit Sicherheit die anspruchsvollste: Schließlich müssen die Daten so schnell zwischen Rechner und VR-Brille ausgetauscht werden, dass der Nutzer keine Verzögerung spürt. 20 Millisekunden zwischen einer physischen Handlung und deren Umsetzung in VR gelten als Goldstandard. Wird dieser Wert überschritten, fällt die zeitliche Verzögerung unangenehm auf und kann zu Übelkeit führen.

Die Webseiten Road to VR und UploadVR konnten HTCs 5G-VR-Streaming auf dem MWC ausprobieren. Zum Einsatz kam eine Vive Focus Plus und ein von HTC simuliertes 5G-Netzwerk. Das Smart-Hub war wie eine Vive-Basisstation erhöht positioniert.

Noch viele Unklarheiten

Die Redakteure probierten Superhot VR aus. Das Spiel wurde von einem PC berechnet und über das simulierte 5G-Netzwerk in die Vive Focus Plus gestreamt. Beide Seiten schreiben, dass das VR-Streaming Mühe hatte, mit realen Bewegungen mitzuhalten: An den seitlichen Rändern des Sichtfelds wären bei schnellen Kopfdrehungen für Sekundenbruchteile schwarze Balken zu sehen gewesen. Das was sichtbar war, wäre jedoch flüssig dargestellt.

UploadVR ist zudem eine leichte Latenz bei den Handcon…

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