Die Baobab Studios brachten gerade erst einen Film für Oculus Quest heraus, schon kündigt das VR-Filmstudio das nächste Projekt an: das Filmgedicht “Namoo”.

Namoo ist das koreanische Wort für Baum. Der gleichnamige VR-Film ist die poetische Lebensdarstellung eines Künstlers und zeichnet dessen Wirken von den frühen Anfängen bis ins hohe Alter nach.

Der VR-Film wurde in Virtual Reality von Hand gezeichnet und animiert, als Werkzeug diente die 3D-Mal-App Quill. Ein Vorteil dieses Formats ist, dass sich Zuschauer innerhalb der Szenen bewegen können. VR-Filme wie Dear Angelica und Lifetime Achievement bewiesen in der Vergangenheit, dass man mit dem Kreativwerkzeug bewegende und visuell starke Geschichten erzählen kann.

Die Vision eines Pixar-Animateurs

Regisseur und Autor der Geschichte ist Erick Oh (Heart, How to Eat Your Apple, Pig: The Dam Keeper Poems), ein koreanischer Filmemacher, der von 2010 bis 2016 Karriere bei Pixar machte. Die Baobab Studios helfen bei der Umsetzung. Das VR-Filmstudio zeichnet für Filme wie Crow: The Legend und Bonfire (Filmkritik) verantwortlich und arbeitete an Paper Birds (Filmkritik) mit, dessen erste Episode am 10. Dezember für Oculus Quest (2) erschien.

Erick Oh soll bei der Umsetzung große künstlerische Freiheiten genossen haben. “Die Baobab Studios sind ein großartiger Ort, um Filme zu machen, weil sie im Namen der Kunst Grenzen überschreiten. Ich denke, deshalb finden ihre Filme bei Publikum und Kritikern so großen Anklang”, sagt Oh.

Namoo erscheint 2021 für Oculus-Plattformen. Ebenfalls in diesem Jahr soll Baba Yaga und die zweite Paper Birds-Episode herauskommen.

Quelle: Deadline, Titelbild: Baobab Studios

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