Auf der GDC 2019 gab Niantic-Chef John Hanke (Pokémon Go) einen Ausblick auf die Augmented-Reality-Zukunft und was geschehen muss, damit sie geschieht.

In seinem Vortrag auf der Entwicklerkonferenz GDC 2019 sprach Hanke über drei Bausteine, die fortschrittliche Augmented Reality, wie man sie aus Sci-Fi-Filmen kennt, überhaupt erst ermöglichen.

Wohl gemerkt: Hanke geht’s um die technische Infrastruktur, nicht um die Abspielgeräte. Dass Augmented Reality mit dem Smartphone keine gute Lösung ist, betont Hanke in seinem Vortrag mehrfach – obwohl sein Unternehmen auf diesem Weg Milliarden US-Dollar umgesetzt hat. Hanke geht davon aus, dass früher oder später brauchbare AR-Brillen am Markt sein werden.

Eine 3D-Karte der Realität

Der erste Baustein ist laut Hanke eine 3D-Karte der Realität, auch bekannt als Augmented-Reality-Cloud. Maschinen können sich über diese Karte in unserer Welt orientieren. Im Kontext von Augmented Reality bedeutet das, dass eine Software digitale Objekte im Optimalfall auf den Millimeter genau an einer Stelle platzieren und für alle Menschen sichtbar machen kann.

Die große Herausforderung ist laut Hanke neben dem aufwendigen 3D-Scanning die hohe Dynamik der Echtwelt – sie verändere sich stetig, entsprechend müsse auch die Maschinenkarte permanent aktualisiert werden. Möglich würde das durch Künstliche Intelligenz, also Software, die sich bis zu einem gewissen Grad selbst überwacht und fortentwickelt.

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