Niantic ist das Entwicklerstudio hinter dem Augmented-Reality-Hit Pokémon Go. Jetzt investiert es die Millionengewinne und zusätzliche Investorengelder in das Künstliche-Intelligenz-Startup Matrix Mill und den Aufbau einer Echte-Welt-Plattform. Das Ziel: Bekannte und erweiterte Realität sollen visuell glaubhafter ineinanderfließen.

Matrix Mill entwickelt KI-gestützte Verfahren, um aus herkömmlichen Kameraaufnahmen 3D-Daten der Umgebung zu extrahieren. Laut Niantic beschäftigt sich das Gründer-Team der Universität London schon seit Jahren damit, wie Maschinen unsere Welt sehen und wie digitale Objekte mit ihr interagieren können.

Im eigenen Blog zeigt Niantic ein Beispiel für diese Umgebungsanalyse: Anstatt einfach nur über dem Kamerabild zu schweben oder an einem fixen Standpunkt zu verharren, bewegt sich das Pokémon glaubhaft durch die Welt und kann sich hinter realen Objekten verstecken.

Dieses Verdeckungsverfahren (Occlusion) ist eine Kerntechnologie, um Augmented Reality visuell glaubhafter zu machen. Es verbessert den Eindruck, dass digitale Charaktere oder Objekte wirklich Teil unserer Welt sind.

“Bei Niantic sagen wir immer, dass man die Realität verstehen muss, um sie digital zu erweitern”, schreibt Niantic-Chef John Hanke. Das Team von Matrix Mill habe einige neuartige Ansätze entwickelt, die es Maschinen erlauben, die Realität ähnlich zu sehen wie das menschliche Auge. “Das Resultat sind visuell glaubhaftere Augmented-Reality-Erlebnisse, das ist genau unser Ziel.”

Der Kauf von Matrix Mill ist bereits…

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