Die Augmented-Reality-Branche steht im Endverbrauchermarkt vor zwei großen Herausforderungen: Einerseits ist die Hardware noch nicht ausgereift, andererseits fehlt die Killer-App. Diese beiden Probleme gehen Hand in Hand – und lassen sich nicht wegwerben.

Besonders deutlich wird das bei Magic Leap One: Die Brille richtet sich im Gegensatz zu Hololens 2 (alle Infos) zumindest zaghaft an Endverbraucher. Ein neuer Trailer für die gerade erschienene CNN-App wirft Fragen auf:

Eine junge Dame setzt sich beim Frühstück eine klobige Brille auf den Kopf, verbindet sie mit einem Computer, den sie sich zuerst an der Hosentasche befestigen muss, nur um dann eine Runde CNN zu schauen – den normalen TV-Stream auf einem digitalen AR-Monitor, der im Raum schwebt. Das wird total passieren. Nicht.

Warum schaut die Dame das Video nicht bequem auf ihrem Notebook, das in Reichweite ist? In Magic Leaps AR-Fantasie benutzt sie es als Ergänzung zur Recherche. Ein Smartphone besitzt sie offenbar erst gar nicht – praktisch für Magic Leap. Und totaler Unsinn.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegt ein Paradigmenwechsel

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Natürlich ist es ein großes Potenzial der AR-Technologie, reale Displays durch digitale Screens zu ersetzen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hob das explizit hervor. Magic Leap sieht es



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