Ein Blick auf die Rückseite des Gehäuses bestätigt bisherige Gerüchte: Das iPhone 12 Pro hat Technik für bessere Augmented Reality fix verbaut.

Der bekannte Leaker EverythingApplePro hat die Rückseite des kommenden iPhone 12 Pro in die Hände bekommen. Bei Twitter zeigt er ein kurzes Video des Gehäuses des kleineren Modells mit 6.1 Zoll, auf dem ein Lidar-Scanner zu erkennen ist.

Bisher hieß es, dass nur das iPhone 12 Pro Max einen Lidar-Scanner verbaut haben soll – dass beide Pro-Modelle die Technik integriert haben, spricht für einen AR-Versuch mit mehr Herzblut seitens Apple.

Schon im iPad Pro 2020 sitzt der Laser-Radar auf der Rückseite, dessen Möglichkeiten derzeit Entwickler im Zusammenspiel mit iOS 14 demonstrieren.

Apple Lidar im iPhone 12 Pro: Google Tango in gut?

Ein Lidar-Sensor im iPhone ist an sich noch keine Innovation: Im Project Tango verarbeitete Google die Technologie schon vor Jahren in Android-Smartphones – und scheiterte damit. Angeblich hatte Apple am Tango-Flop sogar Mitschuld, da der Konzern mit der reinen Software-Lösung ARKit Druck auf Google ausübte.

Andererseits: Googles Tango-Smartphones boten keinen Mehrwert im Vergleich zu herkömmlichen Smartphones, unterhaltsame oder nützliche AR-Apps fehlten komplett. Geräte wie das Zenfone AR (Test) gingen bestenfalls als nette Tech-Demo durch.

Apple kann jetzt beweisen, dass es Hard- und Software besser beherrscht als Google und tatsächlich eine Vision hat für Smartphone-AR: Vielleicht ja schon am 15. September, dann sollen bei einem Apple Event neue Produkte vorgestellt werden.

Das Event heißt “Time Flies” – womöglich eine Anlehnung an die sogenannte Time-of-Flight-Technik, mit der ein Lidar-Scanner den Raum in 3D vermisst. Schon die Einladung zum Event gestaltete Apple mit AR-Effekt.

Unabhängig vom Erfolg der Lidar-Technologie im iPhone und iPad dürfte Apple die Technik in Hinblick auf eine Integration in eine mögliche AR-Brille erproben. Für die läuft angeblich schon die Testproduktion.

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