HTC will an frühe VR-Erfolge anknüpfen. Im nächsten Jahr bringt das Unternehmen neue VR-Brillen auf den Markt, die so begeistern sollen wie vor fünf Jahren HTC Vive.

Das sagt HTCs China-Präsident Alvin Wang Graylin in einem Interview mit dem CEO der Non-Profit-Organisation AIXR Daniel Colaianni und Accentures europäischem XR-Chef Nick Rosa.

Colaianni fragte Graylin gegen Ende des Interviews, wie das nächste VR-Gerät Marke HTC aussehen werde. Graylin bestätigte erneut, dass HTC 2021 neue VR-Brillen auf den Markt bringen wird und machte ein großes Versprechen.

“Ich denke es, es werden bahnbrechende Geräte, die die Menschen auf die gleiche Art begeistern werden wie die erste Vive. Ich bin ziemlich aufgeregt über das, was kommt und ich denke, es wird die Industrie auf eine neue Stufe heben.”

Der Vive-Vergleich lässt aufhorchen, denn er legt nahe, dass die kommenden Vive-Brillen technische Innovationen bringen könnten. Die Original-Vive war mit ihrem raumfüllenden Tracking und VR-Controllern anfangs einzigartig und ließ den Facebook-Konkurrenten Oculus zum Marktstart alt aussehen. HTC war zudem das erste Unternehmen, das Ganzkörpertracking und via Wireless-Adapter (Test) ein drahtloses PC-VR Erlebnis einführte.

HTC will es noch einmal wissen

Der Vive-Vergleich könnte zudem heißen, dass sich die neuen VR-Brillen wie HTC Vive im Jahr 2016 wieder stärker an Endverbraucher richten. Nach dem Cosmos-Debakel und dem starken B2B-Fokus der letzten Jahre wäre das ein unerwarteter Schritt.

Derzeit deuten alle Zeichen auf einen Nachfolger der Vive Focus 2 hin, also eine autarke VR-Brille ähnlich Oculus Quest 2 (alle Infos). Selbst der gleiche, sehr leistungsfähige Chip, der Snapdragon XR2, soll darin verbaut sein. Für Facebook-Verweigerer und Unternehmen wäre ein solches Gerät eine willkommene Alternative zum Quest-Datensauger, der noch dazu in Deutschland gar nicht erst verkauft wird.

Artwork der leichten XR-Brille Vive Proton mit Kabel

Die kabelgebundene Version des Proton-Brillenkonzepts. | Bild: HTC

Anfang 2020 teaserte HTC eine schlanke VR-Brille mit dem Codenamen Proton an, von der laut damaligen Aussagen zwei Ausführungen geplant sind: eine komplett autarke VR-Brille und ein All-in-Two-Gerät, das mit einem Smartphone-Zuspieler verbunden wird und 5G unterstützen könnte (siehe Qualcomms XR-Initiative). Das könnte erklären, weshalb Graylin in der Mehrzahl spricht.

Die Geräte könnten auf der CES 2021 vorgestellt werden. Dort stellte HTC in der Vergangenheit regelmäßig neue VR-Produkte vor. Die größte Elektronikmesse der Welt findet vom 11. bis 14. Januar in digitaler Form statt.

Quelle: AIXR, via: Tweaktown, Titelbild: HTC

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