Mozillas XR-Browser Firefox Reality gibt’s jetzt als PC-Version.

VR-Veteranen ist der Reality Browser ein Begriff: Als eines der ersten Browser-Unternehmen kündigte Mozilla im April 2018 den damals noch speziell für VR entwickelten Browser an. Seinerzeit lief Firefox Reality auf Smartphone-VR-Brillen wie Gear VR und Google Daydream.

Die Smartphone-VR-Brillen gibt’s nicht mehr, den Reality-Browser aber schon noch: Seit der ersten Veröffentlichung erschien die Browser-Software für weitere autarke VR-Brillen wie Oculus Quest. Jetzt kommt die längst überfällige PC-Version für PC-VR-Brillen.

Sie bietet laut Firefox die gleichen Funktionen wie die bisher erschienenen Standalone-Versionen: Nutzer können 2D-Webseiten ebenso ansehen wie 360-Grad-Inhalte und interaktive WebVR- und WebXR-Apps wie Mozillas kostenfreie VR-Meeting-App Hubs.

Sie können außerdem 2D-Web-Inhalte jederzeit in VR-Apps einbetten: So ist es beispielsweise möglich, ein VR-Spiel zu spielen und gleichzeitig ein Lösungsvideo bei YouTube laufenzulassen.

Der Firefox-Reality-Browser für den PC bietet laut Mozilla dieselben Sicherheits- und Privatsphäreeinstellungen wie der reguläre Desktop-Browser.

Firefox Reality zuerst bei Viveport

Firefox Reality ist als Preview-Version zuerst bei Viveport verfügbar, das gängige SteamVR-Brillen wie HTC Vive Cosmos (Test) und Valve Index (Test) oder Windows Mixed Reality unterstützt. Die Veröffentlichung für weitere VR-Plattformen ist in Planung.

Schon 2019 gaben Valve und Mozilla bekannt, Firefox Reality als Standard-Browser bei SteamVR integrieren zu wollen. Bislang passierte das allerdings nicht. Mit der jetzt verfügbaren PC-Version könnte das Versprechen endlich eingelöst werden.

WebXR löst WebVR als neuer Standard für AR und VR im Browser ab: Mozilla stellt Entwicklern eine kostenlose Einführung in WebXR zur Verfügung sowie den WebXR Exporter, mit dem WebVR-Apps schneller in WebXR-Anwendungen umprogrammiert werden können.

Quelle: Mozilla

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