Die Plattform XRSwim will im Web verstreute VR- und AR-Apps für den Browser an zentraler Stelle sammeln.

VR und AR im Browser sind optimiert für den einfachen und schnellen Zugang auf möglichst vielen Geräten: VR-Brille am PC, autarke Geräte wie Oculus Quest oder Android- und Apple-Smartphones – der neu eingeführte offene WebXR-Standard unterstützt reichlich Hardware. Nutzer können WebXR-Apps direkt im Browser starten und per Link teilen.

Ein Problem für WebXR-Entwickler: Sie können ihre App zwar einfach und schnell im Web veröffentlichen, ohne sich dabei nach den Richtlinien von Store-Betreibern wie Valve oder Oculus richten zu müssen. Aber die Sichtbarkeit für die App ist gering bis nicht vorhanden, das Marketing entsprechend aufwendig.

WebXR-Apps an einem Ort

Genau diesen Missstand will die XR-Plattform XRSwim beheben: Sie bietet Entwicklern von WebXR-Apps eine Store-Oberfläche, über die sie ihre Apps kostenlos anbieten und zukünftig auch verkaufen können.

Im Unterschied zu den Stores von Steam und Oculus, die sich vornehmlich auf Spiele fokussieren, stellt sich XRSwim etwas breiter auf: Neben Games und Entertainment gibt es Kategorien für Bildung und Unternehmen. In der Kategorie Experimente können Entwickler noch nicht fertig entwickelte App-Ideen vorstellen, beispielsweise für die Suche nach Partnern.

XRSwim: Web-Store und App

Neben der 2D-Store-Oberfläche im Browser funktioniert XRSwim selbst als WebXR-App: Apps können direkt in VR in einem 3D-Store ausgesucht und gestartet werden. Jede App hat eine eigene Store-Seite, von der sie direkt gestartet werden kann. Ein Account ist dafür (noch) nicht notwendig.

Hinter XRSwim steckt das VR-Spielestudio Chicken Waffle, das verspricht, die Plattform gemeinsam mit Partnern wie Mozilla, Unreal, Unity und anderen XR-Studios nach und nach auszubauen. Interessierte Entwickler können hier Kontakt aufnehmen.

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