Bericht: Oculus Rift S wird diese Woche vorgestellt

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Mit Oculus Quest und Oculus Rift S plant Facebook offenbar einen neuen Doppelangriff auf den VR-Markt.

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Die mit integrierten Trackingkameras und hochauflösenden Displays verbesserte S-Version der VR-Brille Oculus Rift soll laut UploadVR kommende Woche auf der Game Developers Conference enthüllt werden. Die Webseite beruft sich auf eine E-Mail, die von Facebook an Entwickler verschickt wurde.

Dazu passt, dass die Standard-Rift-Brille seit Wochen nur noch direkt bei Oculus zu kaufen ist. Handelspartner wie Amazon oder Mediamarkt führen das Gerät nicht mehr. Oculus versprach für die GDC 2019 „einige Überraschungen“.

Oculus Rift S – was ist das?

Im November 2018 enthüllte die Webseite Techcrunch erstmals die Existenz der S-Brille. Im Vergleich zur Standard-Rift soll sie eine höhere Auflösung bieten sowie das in die Vorderseite der Brille integrierte Trackingsystem „Oculus Insight“, das externe Sensorkameras überflüssig macht.

Der Leiter der Rift-Abteilung Nate Mitchell bekräftigt, dass die PC-Brille Oculus' Highend-VR-Plattform bleiben wird.

Wie Oculus Quest soll Oculus Rift S die Trackingkameras direkt im Gehäuse integriert haben. Bild: Oculus

Technische Details sind nicht bekannt, aber Facebook justiert die Marktausrichtung der Brille mit Blick auf eine größere Zielgruppe offenbar so, dass der Nutzungskomfort steigt und der Preis sinkt.

Die Vermutung liegt nahe, dass Rift S mehr oder weniger baugleich ist mit der autarken Brille Oculus Quest, aber anstatt eines integrierten Prozessors einen PC-Anschluss bietet.

Oculus Quest startet für 400 US-Dollar, da Rift S im Vergleich weniger Hardware bietet, könnte die neue PC-Brille womöglich noch deutlich günstiger angeboten werden.

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Im internen Entwicklungsrennen soll sich das Rift-S-Konzept gegenüber einer Highend-Version Oculus Rift 2 durchgesetzt haben. Angeblich verließ deshalb Oculus-Mitgründer Brendan Iribe im letzten Herbst das Unternehmen.

Weshalb bringt Oculus zwei neue VR-Brillen gleichzeitig?

Oculus Quest und Rift S sollen unterschiedliche Zielgruppen ansprechen: Oculus Quest soll Konsolen- und Gelegenheitsspieler sowie generell VR-Interessierte abholen.

Rift S hingegen könnte (neue) PC-VR-Spieler zufriedenstellen, die schon lange auf ein Upgrade warten und exotische Alternativen wie Pimax als uninteressant oder zu teuer bewerten. Im B2B-Umfeld dürfte Rift S dank höherer Auflösung und einfacherer Handhabung ebenfalls gut ankommen.

Oculus Quest erscheint voraussichtlich Ende April oder Anfang Mai. Da die Standard-Rift schon nicht mehr verkauft wird, dürfte Rift S ebenfalls zeitnah auf den Markt kommen.

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