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Apple-Brille soll sich weiter verspäten – Vorstellung erst 2023

Apple-Brille soll sich weiter verspäten – Vorstellung erst 2023
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Update vom 9. Juni:

Im Nachklang der WWDC-Keynote rechnet Lieferkettenanalyst Ming-Chi Kuo mit weiteren Verspätungen bei der Apple-Brille. Kuo geht davon aus, dass Lockdowns in Shanghai Apples Zeitplan stören oder gestört haben.

Der Analyst rechnet nun mit einem Engineering Validation Test (EVT) im dritten Quartal 2022 und einer Vorstellung der Brille im Januar 2023. Das Entwicklungskit soll zwei bis vier Wochen nach dem Event ausgerollt werden. Vorbestellungen soll Apple ab dem zweiten Quartal 2023 annehmen. Der Marktstart könnte dann ebenfalls im zweiten Quartal noch vor der WWDC 2023 sein.

Via: Twitter

Update vom 5. Juni:

Apple-Brille soll Mac-Display erweitern, Facetime VR und Maps VR in Arbeit

Bloombergs Apple-Reporter Mark Gurman geht nicht davon aus, dass Apple auf der WWDC 2022 die Mixed-Reality-Brille enthüllt. Er rechnet aber mit „zahlreichen Hinweisen“ und weiter mit einem Marktstart im kommenden Jahr. Ein Marktstart zuerst in den USA sei möglich.

Dass die Brille so lange auf sich warten lässt, liegt laut Gurman auch an den umfangreichen Software-Vorbereitungen, die über die Hardware und Reality OS hinausgingen.

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„Es handelt sich um eine ganze Reihe neuer VR- und AR-gestützter Apple-Apps und -Erlebnisse, eine Reihe von Eingabeparadigmen, die es in den Produkten des Unternehmens noch nie gab, und eine völlig neue Plattform für Drittentwickler“, schreibt Gurman.

Die Arbeit am OS und den dazugehörigen Frameworks habe sich in den letzten Monaten deutlich beschleunigt, insbesondere bei Metal, dem Reality Composer und den Videocodes. Es sei kein Zufall, dass Apple jüngst VR-Video und Raumklang für Final Cut Pro und Logic Pro veröffentlicht habe. Auch eine neue Version von SwiftUI für AR- und VR-Apps sei in Arbeit.

Laut Gurman entstand das Betriebssystem der Brille als Variante von iOS und tvOS. Apple wolle eine einfache Möglichkeit anbieten, iPad- und Apple TV-Apps für das Headset zu konvertieren.

Dazu arbeite Apple an eigenen Apps, unter anderem einer VR-Version von Facetime mit Gesichtsscanning-Funktion für realistisch animierte Memojis, eine VR-Version von Maps und rOS-Varianten von Apple Apps wie Notes und Calendar. Die Brille soll auch den Bildschirm eines Macs erweitern und „in 3D darstellen“ können.

Artikel vom 4. Juni:

Hollywood produziert schon für die Apple-Brille

Für seine kommende VR-AR-Brille setzt Apple offenbar auch auf Video-Content. Hollywood-Größen sollen bereits an Bord sein und erste Inhalte für den Marktstart im kommenden Jahr produzieren.

Am kommenden Montag startet Apples Entwicklerkonferenz WWDC 2022. Im Vorfeld gab es zahlreiche Gerüchte, dass Apple seine VR-AR-Brille zeigen oder wenigstens das „Reality Operating System“ dafür demonstrieren könnte.

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Apple-Brille Steuerung per Kamera und Stimme

Laut der New York Times wird Apple auf der WWDC jedoch nur neue Funktionen für Kamera und Sprachsteuerung vorstellen, die die Grundlage legen für eine freihändige Bedienung der Tech-Brille. Die Zeitung hat laut eigenen Angaben Zugriff auf Dokumente von Apple und ist in Kontakt mit zwei mit dem Projekt vertrauten Personen.

Apple registrierte in der Vergangenheit Patente für die Brillensteuerung unter anderem per Mikrogestik oder mit einem smarten Ring. Sprachsteuerung über Siri ist naheliegend und war bereits Bestandteil früherer Gerüchte.

Ansonsten soll Apple auf der WWDC hauptsächlich über bestehende Soft- und Hardware sprechen und möglicherweise ein neues MacBook Air vorstellen.

Erscheinen soll die Brille laut der New York Times im kommenden Jahr und optisch einer Skibrille ähneln – also wahrscheinlich ähnlich wie Meta Cambria aussehen, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird.

Jon Favreau entwickelt Video-Content für Apple-Brille

Die NYT berichtet weiter, dass der Hollywood-Regisseur Jon Favreau Videoinhalte für die Apple-Brille entwickelt. Konkret sollen die Dinosaurier aus der Apple TV+-Serie „Prehistoric Planet“ mit der Brille zum Leben erweckt werden. Neben Favreau sollen weitere Hollywood-Regisseure an Videoinhalten arbeiten. Drei mit dem Projekt vertraute Personen bestätigten laut der NYT diese Information.

Favreau als VR-Regisseur ist eine naheliegende Wahl für Apple. Er arbeitete bereits in der Vergangenheit an interaktiven VR-Filmen und äußerte sich zu Hochzeiten des VR-Hypes wiederholt begeistert über die neuen Storytelling-Möglichkeiten mit VR-Brille. Bei der Produktion von „The Lion King“ setzte Favreau VR-Brillen am Set ein und filmte einzelne Szenen mit einer Virtual-Reality-Kamera.

Für qualitativ hochwertiges Video-VR-Streaming dürfte Apple auf die Technologie von NextVR setzen. Apple übernahm das hoch gehandelte VR-Streaming-Start-up schon im Mai 2020. Es gehörte zu diesem Zeitpunkt zu den bestfinanzierten Start-ups der VR-Branche und hatte unter anderem Streaming-Verträge mit der NBA. Allerdings griff das NextVRs Geschäftsmodell wegen schwacher VR-Brillen-Verkaufszahlen nicht und das Stat-up geriet in finanzielle Schieflage.

Quellen: New York Times

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