Facebooks VR-Mantra lautet “Defy Distance” (Deutsch: “Trotze der Distanz”). Das soziale Netzwerk will mit Virtual Reality letztlich Menschen verbinden. Doch die Rolle des Mediums kann man auch ganz anders interpretieren.

Kabetec VR-Brille

Virtual Reality gilt nicht gerade als soziales Medium. Wer sich eine VR-Brille aufsetzt, unterbricht den Kommunikationskanal in beide Richtungen: Außenstehende können nur bedingt am Erlebnis des VR-Nutzers teilhaben, während der VR-Nutzer seinerseits die Umwelt beinahe komplett ausblendet.

Das passiert nicht nebenbei, sondern ist Bedingung der Virtual Reality: Die physische Wirklichkeit wird anders als bei Augmented Reality ersetzt statt überlagert.

Das hemmt natürlich den Erfolg des Mediums. Denn der Mensch ist nun mal ein sozial veranlagtes Lebewesen. Sich am Abend zur Partnerin oder Partner setzen, die VR-Brille aufsetzen und sich aus dem gemeinsam geteilten Raum verabschieden? Schwierig.

Selbst mit asymmetrischen VR-Spielen, Second Screen oder dem Weiterreichen der VR-Brille wird Virtual Reality nur bedingt zu einem sozialen Erlebnis.

In der Virtual Reality ist man meist (noch) allein

Nun dürfte VR-Technologie in Zukunft immer durchlässiger werden, etwa mittels neuer Displays oder fortschrittlichem Videodurchsichtmodus, bei dem die Aufnahmen der ins Gehäuse integrierten Trackingkameras in die VR-Brille gestreamt werden. Einem VR-Nutzer, der auf der Straße Beat Saber zockt, Streiche spielen: Das geht aktuell noch ga…

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