Ein Youtuber zeigt Mut und spielt auf öffentlichen Plätzen mit seiner Oculus Quest. Ein Video dokumentiert, wie Passanten auf den Anblick reagieren.

In einer nicht allzu fernen Zukunft sind Menschen, die mit VR-Brillen herumlaufen, eine ganz normale Erscheinung. Zumindest wenn man der Zukunftsvision des Kinofilms Ready Player One (siehe Filmkritik) glaubt. In der Gegenwart sieht das noch ganz anders, nämlich merkwürdig aus.

Das beweist ein Video des Youtube-Techkanals Gizmoslip. Darin läuft der Youtuber Brandon Baldwin mit Oculus Quest und aktivierter Videodurchsicht durch die Innenstadt und spielt an Straßenecken und Parkplätzen Beat Saber und virtuelles Tischtennis.

Die Reaktionen sind unterschiedlich: Viele Passanten drehen sich fragend um, andere lachen beim Anblick oder dokumentieren das Ereignis mit ihrem Smartphone. Ein junger Mann testet, ob der VR-Spieler seine Umwelt wahrnimmt und fuchtelt mit der Hand vor dessen Gesicht.

Die Polizei findet Virtual Reality “cool”

Zweimal kommt es zu Kontakten mit der Polizei. Die sehen jedoch keinen Grund, einzuschreiten. Einer der Polizisten probiert die VR-Brille sogar selbst aus. Sein Urteil nach dem Kurztest: “Das ist super raffiniert!”

Einige Passanten sind mit Virtual Reality vertraut oder fragen nach, um welches Produkt es sich handelt. Ein kleines Mädchen sagt zu ihrem Vater: “Ich glaube, er spielt VRChat.”

Das Video bestätigt, dass der Anblick von VR-Spielern noch immer sehr ungewöhnlich ist. Das könnte auch daran liegen, dass es noch keine Geräte gibt, die man gemeinschaftlich draußen verwenden kann. Oculus selbst rät von der Outdoor-Nutzung der Oculus Quest ab.

Ich selbst bin schon einer ganzen Ansammlung von Menschen mit VR-Brillen begegnet und fand sie recht ansehnlich, das war jedoch in einem besonderen Kontext.

Habt ihr eure Oculus Quest selbst schon in der Öffentlichkeit genutzt oder denkt darüber nach? Was waren die Reaktionen?

Titelbild: Gizmoslip (Youtube)

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