Virtual Reality ist ein junges Medium. Standards für wichtige Aspekte wie Fortbewegung und Interaktion entwickeln sich noch. Zu spüren bekommen das vor allem die VR-Nutzer. Hier sind sieben Designsünden, die einem den Spaß an Virtual Reality verderben können.

Schlecht gemachte Künstliche Fortbewegung

Fortbewegung in der Virtual Reality ist noch immer ein Problem: Wie kann man riesige Spielwelten erforschen, wenn man in den eigenen vier Wänden nur wenige Quadratmeter zur Verfügung hat und Laufmaschinen zu teuer und umständlich sind? Die Lösung: Virtuelle Fortbewegung auf Knopfdruck. Hierbei läuft der virtuelle Körper, während der eigene Körper stillsteht. Künstliche Fortbewegung nennt man das.

Blöd ist, dass dabei vielen Nutzern schlecht wird. Deshalb setzen manche Entwickler ganz auf Teleportation statt künstliche Bewegung, was wiederum die Nutzer stört, die keine Probleme mit dem virtuellen Gehen haben und Teleportation als unnatürlich empfinden.

Doch selbst wenn künstliche Fortbewegung unterstützt wird, kann es sein, dass sie schlecht umgesetzt ist oder dass zu wenig Möglichkeiten geboten werden, das virtuelle Gehen an die eigene Magenverträglichkeit anzupassen.

Unnatürliche Handinteraktionen

Ebenso wichtig für Virtual Reality ist, wie man mit der simulierten Welt interagiert. Verkörpert man ein menschliches Alter Ego, interagiert man oft mittels virtueller Hände. Weil es für die noch keinen industrieweiten Standard gibt, müssen Entwickler die komplexen Hand- und Fingerbewegungen sowie deren Zusammenspiel mit Gegenständen von Grund auf selbst programmieren und animieren.

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