Social-VR? Nicht mit Oculus-Technikchef John Carmack. Er plädiert für virtuelle Isolation statt für digitales Miteinander.

Umso näher man dem inneren Kern Facebooks kommt, desto lauter wird das Mantra: Die Magie virtueller Welten ist die Begegnung mit anderen Menschen.

“Trotze der Distanz” – so lautet das Motto von Zuckerbergs VR-Truppe. Gemeint ist, dass sich Menschen zukünftig auf digitaler Ebene so glaubhaft begegnen sollen wie in der Realität.

Klar, Vernetzung vorantreiben ist in Facebooks DNA geschrieben. Und ganz davon abgesehen, ist etwas dran daran, dass es besonders ist, einem anderen Menschen im Virtuellen zu begegnen. Das behauptet längst nicht nur Facebook.

Einfach mal Ruhe haben

Dass Oculus-Technikchef im eigenen Konzern gegen den Strom schwimmt, machte er auf der Oculus-Entwicklerkonferenz Connect 5 deutlich mit einer erfrischend anderen Perspektive. Anstatt sich der üblichen PR-Phrasen zu bedienen, übt er sich in Tech-Prosa:

“Ich bin der Quertreiber, weil ich für die Macht der Isolation eintrete”, sagt Carmack. “Ich glaube, die Superkraft von VR ist es, dich von deiner Umwelt zu isolieren.”

In VR würde man den Inhalt maximal respektieren, weil man durch nichts abgelenkt würde. Carmack nennt die VR-Brille daher auch “Kopfhörer für die Augen”.

Als positive Beispiele für VR-Isolation nennt er die Arbeit in einem lauten Großra…

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