Your VR Arena: Multi-Quest-Tracking für VR-Arcades

Your VR Arena: Multi-Quest-Tracking für VR-Arcades

Das deutsche Start-up Your VR Arena entwickelt Multi-Quest-Tracking für VR-Spielhallen. Bis zu vier Spieler können gegeneinander antreten. Auf Sidequest gibt es eine kostenlose Demo der Technologie.

Könnten sich autarke VR-Brillen wie Oculus Quest 2 (alle Infos) im gleichen Raum gegenseitig verorten, ermöglichte dies neue Spielszenarien. Das naheliegendste Beispiel: Man könnte in der Gruppe virtuelles Laser Tag spielen, erweitert um die Möglichkeiten der Virtual Reality.

Insbesondere VR-Arcades würden von der Technologie profitieren: Sie könnten solche Spiele dank ausreichend Platz als exklusive Out-of-Home-Erfahrung anbieten und die Handhabe wäre für sie einfacher als bisher, da teure Trackingsysteme, Kabel und Rucksack-PCs überflüssig würden.

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Facebook demonstrierte Multi-Quest-Tracking schon in 2018 am Beispiel einer Spielarena, doch eine offizielle Schnittstelle lässt seither auf sich warten. Den letzten Hinweis auf eine kommende Unterstützung der Technologie gab es in Form von SDK-Codefetzen.

Weil Facebook nicht liefert, arbeiten Entwickler an eigenen Lösungen, etwa i-Illusions, das Studio hinter Space Pirate Trainer. Mit Space Pirate Arena hat es schon länger ein Quest-Spiel mit lokalem Multiplayer in der Mache, das im März 2020 in die geschlossene Beta startete und in diesem Jahr erscheinen soll.

4-Spieler-Schlachten auf bis zu 300 Quadratmeter

Das deutsche Start-up Your VR Arena entwickelt eine eigene Lösung für Betreiber von VR-Arcades mit Unterstützung für vier Quest-Spieler in drei Hallengrößen: 8 auf 8 Meter, 14 auf 8 Meter und 20 auf 14 Meter. Die einzige zusätzlich benötigte Hardware neben VR-Brillen (Vergleich) ist ein Wifi-Router und Netzwerk-Laptop.

Das erste Spiel des Start-ups ist M2M, ein missionsbasiertes Kampfspiel (siehe Video unten). Via Sidequest (Anleitung) lässt sich eine Demoversion für zwei Spieler auf einer Fläche von 8 auf 8 Meter ausprobieren. Weitere Spiele sind Arbeit.

Vermarktet wird die Software an Event-Firmen, VR-Arcade-Betreiber und Laser-Tag-Buden, die ihr Angebot um VR erweitern wollen.

Kunden lizenzieren Spiel und Technologie auf monatlicher oder jährlicher Basis. Alternativ kann pro Nutzungsminute abgerechnet werden. Dieser zweite Tarif eignet sich für Start-ups mit kleinem Budget, die das Angebot testen wollen.

Die VR-Brillen sind nicht inbegriffen und müssen separat erworben werden. M2M wurde ursprünglich für Oculus Quest entwickelt und wird derzeit auf eine andere drahtlose VR-Brille portiert.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Internetseite.

Quelle und Titelbild: Your VR Arena

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