Oculus Quest könnte VR-Arcades revolutionieren, denn die autarke VR-Brille verspricht ein VR-Gruppenerlebnis ohne Kabel, Rucksack-PC und komplexe oder teure Trackingeinrichtung. Verschiedene Entwickler arbeiten bereits daran, Quest-Brillen im gleichen Raum miteinander zu vernetzen. Das Startup Manuvr will noch in diesem Monat eine Lösung für VR-Arcades vorstellen.

LAVR Tag nennen die Entwickler ihr VR-Laser-Tag der nächsten Generation, in das sich bis zu hundert Spieler gleichzeitig einklinken können. Das Team nutzt Microsofts Azure Spatial Anchors, um ein 3D-Modell der VR-Arcade zu erstellen, innerhalb dessen sich die Quest-Brillen orientieren.

Einmal kalibriert entspricht das dreidimensionale Duplikat der VR-Arcade samt festgefügten Objekten, Wänden und Rampen exakt der physischen Umgebung und ermöglicht auf diese Weise ein haptisches Mixed-Reality-Erlebnis. Um die Präzision und Stabilität des räumlichen Trackings sicherzustellen, nutzen die Entwickler zusätzlich Marker an den Wänden.

Sollten nicht ausreichend VR-Spieler anwesend sein, können Besucher der VR-Arcade gegen eine KI antreten oder Spieler eines anderen VR-Arcade-Standorts digital in die Erfahrung teleportieren.

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