Xbox VR: Microsoft widerspricht Gerüchten

Xbox VR: Microsoft widerspricht Gerüchten

Eine Xbox mit VR-Unterstützung bleibt weiter ungewiss.

Die Tage machte ein Screenshot eines italienischen Spielejournalisten die Runde: Er wurde vom Xbox-Betriebssystem aufgefordert, die VR-Brille zu aktualisieren. Welche VR-Brille? Genau.

Die Meldung nährte die Annahme, dass Microsoft für die neue Generation Xbox doch mit VR einsteigen könnte. Im Konsolenmarkt überließ Microsoft Sony bislang kampflos das Spielfeld.

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Mehr sogar: Verschiedene Microsoft-Sprecher äußerten sich kritisch gegenüber Konsolen-VR. Und das, obwohl Microsoft mit Hololens 2 und Windows Mixed Reality ordentlich im XR-Bereich aufgestellt ist und nicht von Grund auf mit der Entwicklung starten müsste. Eine Xbox-VR-Brille soll sogar schon fast fertig gewesen sein, wurde aus Qualitätsgründen aber zurückgehalten.

Xbox-Chef Phil Spencer sagte 2019, dass „niemand VR will“, wohl wissend um die eher mäßigen Verkaufszahlen von Sonys Playstation VR. Allerdings kündigten die Japaner kürzlich Playstation VR 2 (alle Infos) an und starten einen neuen Versuch, VR-Gaming in den Mainstream zu bringen. Könnte Microsoft diesmal mitziehen?

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Diese Xbox Fehlermeldung ließ Spekulationen um eine Xbox VR-Brille wieder aufblühen, die Microsoft aber jetzt dementiert. Es handele sich um einen Lokalisierungsfehler. | Bild: Giovanni Marrelli

Xbox VR Screenshot nur ein Lokalisierungsfehler

Microsoft jedenfalls reagierte schnell auf den Xbox-Screenshot, der den Spielejournalisten zum VR-Update aufforderte. Die Fehlermeldung auf dem Screenshot sei nicht korrekt, es handele sich um einen Fehler bei der Lokalisierung, heißt es in einem Presse-Statement. Und weiter: „VR ist derzeit für uns nicht im Fokus.“

Da Microsofts Stellungnahme im Netz teils angezweifelt wird: Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem Lokalisierungs- und einem Übersetzungsfehler. Die Aufforderung kann richtig übersetzt sein, beispielsweise für Windows Mixed Reality, hätte aber nicht in das italienische Xbox-Update gehört.

Zunächst bleibt es also, wie es war: Sony wird auch in den kommenden Jahren den Markt für Konsolen-VR im Alleingang bearbeiten müssen. Freuen wird das Sony nicht, das Unternehmen wünschte sich schon in der Vergangenheit mehr Wettbewerb, der zwar in Konkurrenz zu Playstation VR steht, aber auch dabei hilft, den VR-Markt aufzubauen und zu gestalten.

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