Windows Mixed Reality: Gibt Microsoft die VR-Brillen auf?

Windows Mixed Reality: Gibt Microsoft die VR-Brillen auf?

Update vom 9. Juli 2019:

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Microsoft reagiert auf eine Nachfrage der Webseite Road to VR und bezieht Stellung zu den im Microsoft Store verschwindenden VR-Brillen – oder auch nicht: Derzeit seien einige Windows-VR-Brillen nicht mehr auf Lager, Samsungs Odyssey+-Brille soll jedoch weiter ausgeliefert werden. Zur Zukunft von Windows-VR insgesamt äußert sich Microsoft nicht.

Im deutschen Store verkauft Microsoft derzeit überhaupt keine VR-Brillen mehr, allerdings erschien die Samsung-Brille nie in Europa.

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Ursprünglicher Artikel vom 25. Juni 2019:

In den USA und Deutschland verschwinden Windows-VR-Brillen für Microsofts Mixed-Reality-Plattform langsam aus den Online-Geschäften.

Als im Herbst 2017 die ersten Windows-VR-Brillen auf den Markt kamen, war die Erwartungshaltung hoch: Ein-Kabel-Verbindung, integriertes Tracking, höher aufgelöste Displays und ein recht günstiger Preis – das musste einfach den VR-Durchbruch am PC bringen. Oder nicht?

Oder nicht: In den USA verschwinden die einzelnen Modelle langsam aus den Online-Geschäften. Der deutsche Microsoft Store ist in der Mixed-Reality-Rubrik voll auf Hololens 2 fokussiert. VR-Brillen werden dort gar nicht mehr geführt. Online-Händler wie Amazon bieten die Geräte teils noch an, wenn auch nicht das vollständige Sortiment und nur in kleinen Stückmengen.

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War es das schon mit Microsoft VR?

Bereiten sich Microsoft und Partner auf einen langsamen Rückzug aus dem Heim-VR-Markt vor? Im März jedenfalls sagte Microsoft PR-Manager Greg Sullivan, dass VR-Brillen insgesamt nicht die hohen Verkaufsprognosen erfüllt hätten. Die eigenen Produkte nimmt er von dieser Kritik nicht aus.

Kurz zuvor stellte Microsoft das Affiliate-Programm für Windows VR-Brillen ein – das macht man nicht, wenn man mehr Geräte verkaufen will.

Xbox VR schloss Microsoft in der Vergangenheit ohnehin mehrfach aus. Auch bei der vor Kurzem erfolgten Ankündigung der Next-Gen-Konsole mit dem Codenamen „Scarlett“ spielte VR keine Rolle.

Zwar bringt Hardware-Partner HP mit Reverb gerade eine neue, hochauflösende Windows-VR-Brille auf den Markt. Zielgruppe des Geräts sind offiziell jedoch Unternehmen und Geschäftskunden, nicht die Endverbraucher. Microsoft bevorzugte im VR-Segment zuletzt ebenfalls eher die Industrie.

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