Ungewöhnlich: Sony ist Marktführer bei Virtual Reality, fühlt sich in dieser Position aber nicht uneingeschränkt wohl. Sony-Manager Andrew House nennt einen nachvollziehbaren Grund.

Sonys Playstation-Chef Andrew House hat offenbar Bedenken bezüglich der Marktentwicklung bei Virtual Reality. Zwar steht sein Unternehmen mit Playstation VR an der Spitze beim VR-Gaming, allerdings gibt es laut House zu wenig Konkurrenz.

“Ich fühle mich nicht wohl damit, dass wir mit einem großen Abstand den VR-Markt anführen”, sagt House. Eine neue Kategorie wie Virtual Reality brauche eine Vielzahl erfolgreicher Plattformen, um ein große Zielgruppe zu generieren.

Der Manager zieht offenbar in Betracht, dass Sonys Alleingang womöglich nicht ausreicht, um die VR-Brille dauerhaft als neues Gaming-Medium zu etablieren. Im Konsolenbereich ist Sony mit seiner VR-Brille isoliert, sowohl Nintendo als auch Microsoft interessieren sich derzeit nicht für Virtual Reality im Wohnzimmer.

Aktuelle offizielle Verkaufszahlen von Playstation VR sind nicht bekannt. Zuletzt bestätigte Playstation-Manager Shawn Layden im Juni, dass Sony seit Oktober 2016 mehr als eine Million Playstation-VR-Brillen verkauft hat. Zuvor sprach House Mitte Februar offiziell von 915.000 verkauften Einheiten. Das Marktwachstum scheint demnach eher gering auszufallen, was wohl der Grund für die leicht besorgt klingende Aussage von Andrew House sein dürfte.

Umstän…


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