Ausbezahlt: Microsoft stellt Verkaufsprämien für Windows-VR-Brillen ein.

Bei sogenannten Affiliate-Programmen erhalten Werbetreibende, die auf ein Produkt in einem Online Store verlinken, eine geringe Provision des Verkaufspreises pro über diesen Link verkauftem Gerät. Der Kaufpreis für den Kunden bleibt gleich. Auch Microsoft bietet diesen Service im eigenen Store an.

Derzeit verschickt Microsoft an Affiliate-Partner eine Mitteilung zu Produkten, die zukünftig nicht mehr im Affiliate-Programm geführt werden. Auf der Liste stehen unter anderem diverse Xbox- und Software-Produkte, Minecraft, Windows Phones und “Windows Mixed Reality und Virtual Reality”.

Strategiewechsel oder der Anfang vom Ende?

Nun gibt es im Grunde drei mögliche Gründe, weshalb Microsoft den Werbedruck für Windows Mixed Reality zumindest im Affiliate-Programm reduziert.

Erstens: Die VR-Brillen sind nicht gerade ein Kassenschlager und wurden in der Vergangenheit auch im Microsoft Store zu stark reduzierten Preisen gehandelt – da bleibt wenig Raum für Werbemargen.

Zweitens: Microsoft ändert die Strategie und richtet sich zukünftig weniger an Endverbraucher und stärker an die Industrie. Zuletzt lag der Schwerpunkt in der Kommunikation auf B2B-Anwendungen. Auch bei Xbox verzichtet Microsoft im Gegensatz zu Sony auf eine VR-Brille. Dabei ist Gaming das derzeit wichtigste Anwendungsszenario für Heim-VR.

Drittens: Der Affiliate-Rückzug ist ein Indiz, dass Microsoft Windows-VR langsam auslaufen lässt. Seit dem Marktstart im Her…

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