Kommentar

Mit Virtual Reality verbinden sich Sci-Fi-Vorstellungen eines vollkommenen Eintauchens in digitale Welten. Nur: Mit heutiger VR-Technologie hat das nicht viel zu tun. Aber was ist denn Virtual Reality, wenn sie keine Virtual Reality ist?

Viele der Kritiken, mit denen Virtual Reality derzeit zu kämpfen hat, sind darauf zurückzuführen, dass sie gar nicht Virtual Reality ist. Jedenfalls nicht in der Form, wie man sie anhand des Namens erwarten würde.

Denn die uns bekannte Virtual Reality ist nur teilweise virtuell: Man denke an den eigenen Körper und den physischen Raum, der uns umgibt und daran hindert, dass wir uns frei durch virtuelle Welten bewegen.

Aktuelle VR-Technik bietet daher mehr eine vermischte als eine rein virtuelle Realität: Während man sich in sie begibt, trägt man stets zwei Realitäten Rechnung, der digitalen und physischen, und ist in keiner ganz zu Hause.

Das ist, wie ich im Kontext von Half-Life: Alyx schrieb, eine grundlegende und unvermeidbare Einschränkung der Technologie. Entweder man lebt mit ihr oder man lässt es bleiben.

Weshalb Virtual Reality nicht Virtual Reality ist – und das gut ist was last modified: Juni 28th, 2020 by Tomislav Bezmalinovic

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