Warhammer 40k Space Marine: VR-Arcade plant neues VR-Spiel

Warhammer 40k Space Marine: VR-Arcade plant neues VR-Spiel

Zero Latency bringt Warhammer 40.000 in seine VR-Spielhallen. Es soll die derzeit aktuellste Streaming-Technik verwenden.

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Nach Actiontiteln für heimische VR-Brillen wie Warhammer 40,000: Battle Sister und Warhammer Age of Sigmar: Tempestfall hat Games Workshop nun einen Titel für die Spielhallen von Zero Latency lizenziert.

Die VR-Arcade-Kette Zero Latency plant für ihre Spielhallen eine neue VR-Erfahrung. In Warhammer 40k Space Marine können bis zu acht Besucher:innen gleichzeitig spielen. Dabei kommt modernes lokales Streaming nach dem latenzarmen Standard Wi-Fi 6E zum Einsatz.

Als Space Marine auf dem VR-Spielplatz

Spielende müssen sich keinen Rucksack-PC mehr aufsetzen. Stattdessen streamt ein PC die Daten per Funkverbindung zu den VR-Brillen (voraussichtlich Vive Focus 3). Idealerweise läuft all das verzögerungs- und ruckelfrei ab, passend zum Namen der VR-Arcade.

Der 30-minütige kooperative Kampf für das Imperium der Menschheit orientiert sich an früheren Space-Marine-Videospielen. Inhaltlich ist nichts bekannt, außer dass ikonische Umgebungen und Charaktere Fans des Settings abholen sollen.

Bei der Hardware will Zero Latency künftig auf die autarke Vive Focus 3 setzen. Sie löst etwas höher auf als die derzeit genutzte HP Reverb G2 (2.448 mal 2.448 statt 2.160 mal 2.160 Bildpunkte pro Auge), bietet eine Bildwiederholrate von 90 Hertz und ein Sichtfeld von 120 Grad. Ein genauer Termin für den Umstieg steht noch nicht fest. Die VR-Erfahrung soll zudem 360-Grad-Sound bieten. Die Größe der Spielfläche steht offenbar noch nicht fest. Bei anderen exklusiven Zero Latency-Erfahrungen beträgt sie bis zu 200 Quadratmeter.

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Kann Zero Latency Warhammer für VR retten?

Bislang sorgte das beliebte Science-Fiction-Universum des Tabletop-Spiels nicht gerade für positive Schlagzeilen im VR-Bereich. Die eingangs genannten Spiele für heimische VR-Systeme konnten nur durchwachsene Kritiken einfahren. Warhammer 40,000: Battle Sister etwa litt unter monotonem Gegnerverhalten und dumpfen Waffengeräuschen.

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Zero Latency hat ausreichend Erfahrung mit eigenen VR-Produktionen, um diese Bilanz aufzubessern: Dazu zählen unter anderem das apokalyptische Zombie-Abenteuer Undead Arena, die Raumfahrtmission Singularity und der kompetitive Shooter Sol Raiders. Der bekannteste Exklusivtitel der VR-Spielhallen-Kette ist das mit Ubisoft entwickelte Far Cry VR, an dem das erfahrene VR-Studio nDreams (Fracked, Ghostbusters VR) mitwirkte.

Zero Latencys Warhammer-Erfahrung wird primär im eigene Hause entwickelt – in der Unreal Engine 5 und mit Unterstützung des Gaming-Publishers Focus Interactive. Nach aktueller Planung soll die Virtual-Reality-Erfahrung Warhammer 40.000: Space Marine Mitte 2023 starten.

In Hannover eröffnet am 23. Oktober der zweite deutsche Standort von Zero Latency. Insgesamt gibt es 55 VR-Spielhallen von Zero Latency in 24 Ländern.

Quellen: Zero Latency