Ghostbusters VR: Details zur Story und mögliche PSVR-2-Version

Ghostbusters VR: Details zur Story und mögliche PSVR-2-Version

Sony erklärt die Zeitlinie des VR-Spiels in der Ghostbusters-Reihe – und ob es den Kinofilm Ghostbusters: Legacy fortführt.

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Metas Gaming-Showcase am 20. April brachte nicht allzu viele spannende Neuigkeiten. Einige Ankündigungen weckten aber trotzdem meine Neugier: Neben dem grafisch aufwendigen Red Matter 2 zählt vorwiegend Ghostbusters VR dazu.

Der renommierte VR-Entwickler nDreams (Fracked, Phantom: Covert Ops) präsentierte erste Informationen und einen Rendertrailer zum zweiten VR-Abenteuer der Geisterjäger. Neben dem Aufbau eines eigenen Hauptquartiers geht ihr persönlich auf Geisterjagd, auf Wunsch auch kooperativ.

Der Release ist im Laufe des Jahres für Meta Quest 2 geplant. Bei der Ankündigung blieben aber viele wichtige Fragen offen, etwa ob es sich um ein Sequel zum Kinofilm aus dem Jahr 2021 handelt.

Mittlerweile verriet der Publisher Sony Pictures Virtual Reality, dass dies nicht der Fall ist. Ghostbusters VR wird kein Nachfolger zu Ghostbusters: Legacy (Original-Titel: „Ghostbusters: Afterlife“).

Eine neue Geschichte für die Meta Quest 2

Für das Entwicklungsteam sei es wichtig gewesen, einen Schritt nach vorne zu machen und eine eigene Storyline zu entwickeln, erklärt Sonys VR-Manager Jake Zim gegenüber IGN. Fans sollten allgemein nicht erwarten, dass Charaktere aus Ghostbusters-Filmen im Virtual-Reality-Spiel auftauchen.

Ghostbusters VR werde kein Nachfolger der Story aus Legacy. Es gebe darin aber vertraute Elemente, so Zim: „Es handelt sich um eine neue Geschichte, um ein neues Konzept. Es ist aber eng mit vielen Dingen verknüpft, die die Leute aus Legacy und der weiter gefassten Ghostbusters-Welt kennen“.

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Bekannt ist bereits, dass die Zeitlinie einen kleinen Sprung nach vorne macht: Die Handlung spielt zwischen der Gegenwart und der nahen Zukunft. Anders als in den Filmen wird San Francisco statt New York City zum Schauplatz der Geisterjagden.

Hauptgrund für diese Entscheidung waren laut Zim die Geschichte und die abwechslungsreichen Umgebungen der Stadt, mit verheerenden Katastrophen wie dem großen Erdbeben im Jahr 1906. Es gebe Brücken, charakteristische Viertel sowie berühmte Gefängnisse, womit Alcatraz gemeint sein dürfte. Entwickler nDreams könne sich kreativ austoben und thematisch trotzdem in der bekannten Ghostbusters-Welt bleiben.

Spielende können sich vermutlich selbst ein wenig einbringen: Auf Twitter ergänzte IGN-Autorin Taylor Lyles, dass der Publisher am Rande der Trailer-Präsentation einen möglichen Charakter-Editor ansprach: „Nach aktuellem Stand ist eine Charakter-Anpassung ziemlich sicher“, so Sony Pictures Virtual Reality gegenüber Lyles.

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Ghostbusters VR: Auch für Playstation VR 2?

Noch gibt es keine offizielle Ankündigung, ob das für 2022 geplante Spiel auch auf andere Plattformen als die Meta Quest 2 umgesetzt wird. Gegenüber UploadVR bestätigte nDreams jedoch bereits, dass sich das Studio „zum Launch vorerst auf Quest 2“ fokussiere. „Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt mehr Informationen zur Verfügbarkeit des Spiels auf anderen Plattformen mitteilen“, so das Studio.

Eine spätere Umsetzung für Playstation VR oder Playstation VR 2 ist wahrscheinlich, da hinter dem Spiel Rechteinhaber Sony steht. Auch in diesem Punkt legte IGN-Autorin Lyles auf Twitter nach.

Als sie mögliche Umsetzungen für andere Plattformen wie für PSVR 2 ansprach, habe Sony solche Überlegungen zumindest als wichtig fürs Unternehmen bezeichnet, um das Wachstumspotenzial in diesem Bereich zu nutzen.

 

Quellen: IGN, UploadVR, Taylor Lyles (Twitter)