Virtual Desktop: Neues Update schmeißt den Monitor raus

Virtual Desktop: Neues Update schmeißt den Monitor raus

Wer braucht schon einen physischen Monitor? Mit Virtual Desktop erübrigt sich dieser jetzt.

Mit Werbeeinnahmen bezahlen wir unsere Redakteur:innen.
Mit einem MIXED-Abo kannst Du unsere Seite werbefrei lesen.

Die allseits beliebte VR-App bringt den Desktop in die Meta Quest 2 und macht den PC auf diese Weise in der Virtual Reality zugänglich. So kann man auf einem riesigen Screen arbeiten, im virtuellen Heimkino (Guide) Filme und Spiele im Großformat genießen oder PC-VR-Titel drahtlos in die VR-Brille streamen.

Bislang brauchte man neben einem Rechner auch noch einen physischen Monitor. Nicht mehr: Das jüngste Update mit der Versionsnummer 1.20.33 erkennt das Signal auch ohne Bildschirm und leitet es an die VR-Brille weiter.

Der Monitor kann raus

Ich freue mich über dieses Update. Ich arbeite nur noch an einem Laptop und habe an meinem Spielerechner in Ermangelung einer besseren Lösung einen alten, relativ kleinen Fernseher mit niedriger Auflösung angeschlossen. Den brauche ich jetzt in den meisten Fällen gar nicht mehr anzuschalten.

Das neue Virtual-Desktop-Feature erinnert mich an meine Playstation VR, die das PS4-Interface in die VR-Brille streamt und den Fernseher damit ebenso überflüssig macht, sofern man, wie ich, die Playstation 4 nur für Virtual Reality nutzt.

Leider löst die Meta Quest 2 längst nicht hoch genug auf, um einen echten Monitor ersetzen zu können. Aber ist es nur eine Frage der Zeit, bis die VR-Technik so weit ist.

logo
  • checkMIXED.de ohne Werbebanner
  • checkZugriff auf mehr als 9.000 Artikel
  • checkKündigung jederzeit online möglich
ab 2,80 € / Monat
logo

Virtual Desktop: Besser geht immer

Das Update bringt außerdem eine Reihe von Fehlerbehebungen und stellt Streaming-Kompatibilität mit bekannten VR-Titeln wie Borderlands 2 VR, Red Matter und dem brandneuen Rätselhit The Last Clockwinder (Test) her. Die vollständigen Versionshinweise findet ihr bei Reddit.

Empfohlener Beitrag

Valve will mit der Index-Brille noch mehr PC-Gamer ins VR-Boot holen. Die dürfte jedoch vor allem eines abschrecken: der relative hohe Preis.
Valve: Neue VR-Brille „Deckard“ ist in Entwicklung – Bericht
Mit Werbeeinnahmen bezahlen wir unsere Redakteur:innen.
Mit einem MIXED-Abo kannst Du unsere Seite werbefrei lesen.

Entwickler Guy Godin arbeitet nach wie vor mit Hochdruck an neuen Features. Im letzten Jahr rollten zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen aus: zum Beispiel Synchronous Spacewarp für bessere VR-Performance, ein dedizierter VR-Videoplayer und ein Schärfefilter, der die Bildqualität von VR-Spielen verbessert.

Im vorangegangenen Update kam eine neue virtuelle Umgebung, die Möglichkeiten, zwischen verschiedenen Sitzpositionen zu wechseln und Unterstützung für Handtracking 2.0 hinzu.

Empfohlene Beiträge