The Last Clockwinder: Eine Rätselspiel-Perle, die nur in VR möglich ist

The Last Clockwinder: Eine Rätselspiel-Perle, die nur in VR möglich ist

Ihr liebt Rätsel, Märchenwelten und Spielmechaniken, die nur mit VR umsetzbar sind? Dann ist The Last Clockwinder genau richtig für euch.

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In diesem VR-Spiel klont ihr euch. Wieder und wieder. Und baut aus euren Klonen wundersame Maschinen.

The Last Clockwinder wartet auf mit einem Spielprinzip, das schon erprobt wurde, aber hier beinahe makellos umgesetzt ist. Noch verstärkt wird das Spiel durch seine märchenhafte Geschichte und Spielwelt, die euch verzaubern und lange in Erinnerung bleiben wird.

The Last Clockwinder reiht sich in die Tradition von Virtual-Reality-Spielen wie Moss, A Fisherman’s Tale und Maskmaker, die einzigartige VR-Spielmechaniken mit magischen Märchenwelten verbinden.

The Last Clockwinder: Review in aller Kürze

The Last Clockwinder bietet einzigartige Bewegungsrätsel und ist zugleich in eine interessante Rahmengeschichte eingebettet. Ein tolles VR-Märchen für Bewegungsfreudige.

The Last Clockwinder wird euch gefallen, wenn …

  • gerne knobelt,
  • ihr Animes im Stile von Studio Ghibli liebt und
  • euch gerne raumfüllend in VR bewegt.

The Last Clockwinder wird euch eher nicht gefallen, wenn …

  • ihr Spiele mit realistischen Szenarien bevorzugt,
  • sehr wenig Raum zur Verfügung habt und
  • primär Sitzspieler:in oder Bewegungsmuffel seid.

Geklonte Helferlein

Zu Beginn findet ihr euch im Hohlraum eines uralten Baums wieder, der einen Wohnraum, Maschinen und ein Uhrwerk beherbergt. Die namensgebende letzte Uhraufzieherin ist seit Langem fort und der Betrieb steht still. Das Ziel ist, diesen geheimnisvollen Ort wieder zum Leben zu erwecken und den versinkenden Baum zu retten – und alles, was mit ihm zusammenhängt.

Doch wie? Es braucht viele, viele Hände, um das Uhrwerk auf Vordermann zu bringen. Keine Sorge: Ihr findet gleich zu Beginn ein Paar magischer Handschuhe, die euch eine Superkraft verleihen: Ihr könnt Bewegungsabläufe aufzeichnen und Klone eurer selbst erschaffen.

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Legt einen Schalter um, reicht ein Objekt weiter oder dreht an einer Kurbel und schwups steht an eurer Stelle ein mechanischer Geselle, der eure Handlung so lange wiederholt, bis ihr ihn von seiner Aufgabe entbindet. Durch Verkettung solcher Klone entstehen regelrechte Fabriken, deren emsige Betriebsamkeit ein Augenschmaus ist.

Seht euch das obige Video an, falls ihr euch das nicht vorstellen könnt.

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Müheloses Klonen: Ich, ich und ich arbeiten wie ein Uhrwerk

Ein Terminal lässt euch zwischen verschiedene Ebenen und Aufgaben wechseln. Dabei müsst ihr primär eines tun: Saatgut finden und einpflanzen, das dabei entstehende Obst und Gemüse einsammeln und in den dafür vorgesehenen Behälter werfen. Im Laufe des Spiels kommen neue Sorten hinzu, die besonderer Handhabung und Verarbeitung bedürfen und die Aufgaben werden zunehmend komplexer.

Roboter arbeiten in einer Fabrik.

Eine solche Manufaktur habt ihr mühelos binnen kurzer Zeit aufgesetzt. Die Technik steht sich glücklicherweise nicht selbst im Weg.  | Bild: Pontoco

Erstaunlich ist, wie fehlerfrei das Klonen funktioniert und welche Freiheiten es einem lässt. Da ihr euch frei bewegen könnt, gibt es reichlich Raum für Improvisation, verschiedene Lösungsansätze und Nuancen in der Ausführung. Das Ziel ist klar definiert, aber wie ihr es erreicht, ist euch überlassen. Diese Möglichkeiten auszuloten, macht großen Spaß.

Automatisierung und deren Abgründe

Das Spiel ist in eine interessante Handlung eingebunden, die den Knobeleien einen Kontext geben, nach erledigten Aufgaben fortschreitet und nach und nach die Geheimnisse des Baums und seines Uhrwerks lüftet.

Ihr schlüpft in die Rolle einer jungen Frau, die als Kind ein paar Jahre in dem Baum verbracht und die letzte Uhraufzieherin gut gekannt hat. Während eurer Mission unterhaltet ihr euch per Funk mit einem Kollegen und findet alte Audioaufnahmen, in denen sich eure Figur mit der Verwalterin unterhält. So erfahrt ihr Stück für Stück, was es mit dem Baum und dem Automatisierungswahn seiner letzten Herrin auf sich hat.

Ich habe The Last Clockwinder noch nicht fertig, aber laut dem verantwortlichen Studio Pontoco bietet die Hauptgeschichte eine Spielzeit von vier bis sechs Stunden. Wer seine Fabriken optimieren will, dürfte länger brauchen.

The Last Clockwinder spielt sich am besten im Stehen und mit reichlich Platz: je mehr Bewegungsfreiheit man hat, desto besser. In meiner Testversion konnte ich mich nur per Teleportation fortbewegen, was besonders beim Spielen im Sitzen störte. Fließende Fortbewegung ist jedoch in Arbeit und wird nach dem Launch nachgereicht.

Ich habe das Spiel mit einer Meta Quest 2 getestet, einmal die native Version, einmal die PC-VR-Version via Air Link. Letztere unterscheidet sich grafisch nur wenig von der mobilen Version: Sie bietet eine höhere Auflösung sowie schönere Licht- und Partikeleffekte.

The Last Clockwinder könnt ihr ab dem 2. Juni 2022 hier kaufen:

Unterstützte Geräte Store Preis
Meta Quest 1 & 2, Oculus Rift (S) Oculus Store 24,99 Euro
PC-VR Brillen, Meta Quest (2) via Air(Link) Steam 20,99 Euro